Wie die Umweltbewegung in Essen ihren Anfang nahm

, HdEG - Ernst-Schmidt-Platz

BORBECK/ESSEN. Borbecker wissen es vermutlich ganz genau. In Borbeck hat die Umweltbewegung in Essen - manche vermuten bundesweit - ihren Anfang genommen. Das war 1962 als die Ärzte Dr. Rolf Roskothen und Dr. Clemens Schmeck die Interessengemeinschaft gegen Luftverschmutzung gründeten. Die IG erlangte bundesweit Bedeutung. Qualmende Schlote, Industrieanlagen dicht an dicht, Kokereien, die Zinkhütte etc. entließen damals noch ungefiltert Schadstoffe in die Luft unde die Böden. Die Giftstoffe setzten besonders den Kindern zu. Pseudokrupp war eine gefürchtete Atemwegserkrankung.

Einen Blick zurück auf die bewegten Jahre, die in den Achtziger- und Neunzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts noch nicht vorüber waren, wagt Alex Kunkel, der seinerzeit zu den Aktiven gehörte. Auf seiner Homepage http://www.smog-pott.de/ dokumentiert er diese Zeit mit Akribie.

Der Historische Verein Essen lädt zu diesem Thema am Donnerstag, 12. März, 19 Uhr, ins Haus der Essener Geschichte, Ernst-Schmidt-Platz 1, ein, um der Frage "Wie die Umweltbewegung in Essen begann?" nachzugehen.

Andreas Bomheuer, Vorsitzender des Historischen Vereins, spricht an diesem Abend mit Alex Kunkel, Dr. Horst Pomp, langjähriger Chefarzt im Borbecker Bethesda-Krankenhaus, und Dr. Wolfgang Sykorra, engagierter Streiter für den Erhalt der Landschaft und Siepen in Borbeck.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

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