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, Matthäusfriedhof, Marreweg 1
BORBECK. Wenn die Sonne langsam untergeht, die ersten Lichter auf dem Matthäusfriedhof angehen und vor der großen Leinwand die Plätze eingenommen werden, entsteht eine ganz besondere Atmosphäre: Am Freitag, 4. September 2026 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Borbeck-Vogelheim bereits zum dritten Mal zu ihrem Sommerkino auf dem Matthäusfriedhof ein.
Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen in den vergangenen Jahren ist das Sommerkino inzwischen zu einem besonderen Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Gemeinde geworden. Der Friedhof wird an diesem Abend zu einem Ort der Begegnung, des gemeinsamen Erlebens und des sommerlichen Genusses – und bleibt dabei selbstverständlich ein Ort, dessen Würde und Bedeutung jederzeit gewahrt werden.
„Wir freuen uns sehr, dass wir unser Sommerkino nun bereits zum dritten Mal veranstalten können. Die große positive Resonanz der vergangenen Jahre hat uns gezeigt, dass die Menschen dieses besondere Format und diesen besonderen Ort sehr zu schätzen wissen“, sagt Daniel Stender, Vorsitzender des Friedhofsausschusses der Evangelischen Kirchengemeinde Borbeck-Vogelheim.
Auf der Leinwand steht in diesem Jahr „Sophia, der Tod und ich“, das Regiedebüt von Charly Hübner aus dem Jahr 2023. Der Film erzählt mit viel schwarzem Humor, aber ebenso mit berührenden und nachdenklichen Momenten von Reiner, der eines Tages unerwarteten Besuch bekommt: Der Tod steht vor seiner Tür. Doch bevor es dazu kommt, dass Reiner ihn ins Jenseits begleiten muss, sorgt das Auftauchen seiner Ex-Freundin Sophia für eine überraschende Wendung. Was folgt, ist eine ungewöhnliche Reise, auf der es um Abschied, Familie, Freundschaft und vor allem um die Frage geht, was das Leben eigentlich lebenswert macht. Damit passt der Film auf besondere Weise zu dem ungewöhnlichen Veranstaltungsort.
Er nähert sich den großen Themen des Lebens und des Abschieds mit Humor, Wärme und einer gehörigen Portion Leichtigkeit.
Sommerkino auf einen Blick