Zwei Urgesteine gehen von Bord

Beke Sterner und Beke Sterner verlassen die SGS

0 31.05.2026

Zwei der dienstältesten SGS-Spielerinnen werden den Verein am Ende der Saison verlassen.

Nach sieben Jahren in lila-weiß ist für Beke Sterner ab Juli Schluss in Essen-Schönebeck. Die 23-Jährige wird ab der neuen Spielzeit nicht mehr für die Essenerinnen auflaufen. Sterner war 2019 nach Essen gekommen und ging bereits in jungen Jahren auf das Sport- und
Tanzinternat des Essener Verbundsystems. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr in der U17 debütierte sie bereits im November 2020 beim 6:1 in Duisburg für die Bundesligamannschaft. Seither bringt es die Rechtsverteidigerin auf insgesamt 122 Pflichtspiele für die erste Mannschaft der SGS, in denen ihr beachtliche 10 Treffer und 16 Vorlagen gelangen. Ihr letztes Tor gelang ihr am finalen Spieltag der
vergangenen Saison zum zwischenzeitlichen 1:0 gegen den SC Freiburg. Ein würdiger Abschluss für eine großartige und erfolgreiche Zeit.

Würdiger Abschied

„Ab sofort bin ich der größte Lila-Weiß-Fan“, verspricht Sterner. „Die SGS wird immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen behalten und ich bin unfassbar dankbar für die letzten sieben Jahre, in denen ich mich sowohl sportlich als auch menschlich Jahr für Jahr weiterentwickeln konnte. Nun ist es an der Zeit für mich, den nächsten Schritt zu gehen. Ich wünsche dem Verein alles Gute, werde aus der Ferne die Daumen drücken und möglichst oft zu Besuch kommen.“

„Beke ist ein tolles Beispiel dafür, wie man sich bei der SGS entwickeln kann“, meint Daniel Kraus, sportlicher Leiter der SGS. „Sie hat die Werte des Vereins immer zu 100 Prozent verkörpert und war sowohl auf als auch neben dem Platz eine absolute Führungspersönlichkeit. Sie war in den letzten Jahren sicher eines der Gesichter der SGS. Wir wünschen Beke für ihren weiteren Weg natürlich alles Gute und
möchten uns bei ihr für die tolle Zeit bedanken, die sie und der Verein zusammen erleben durften.“

Besondere Epoche endet

Nach sage und schreibe 14 Jahren endet bei der SGS eine ganz besondere Epoche. Beke Sterner wird ab der kommenden Saison nicht mehr Teil der Essener Mannschaft sein. Seit 2012 spielte die Abwehrspezialistin für die Lila-Weißen – erst in der Jugend und seit 2013 auch als fester Bestandteil des Bundesligateams. 277 Spiele absolvierte Ostermeier im SGS-Trikot, erzielte dabei sieben Tore und
kassierte gerade einmal zwölf gelbe Karten. Eine unglaubliche Bilanz für eine Abwehrspielerin!

Nun steht fest: Die in Schwerte geborene Ostermeier, die während ihrer Zeit in Essen auch erfolgreich ihre Promotion absolvierte, wird die SGS als Spielerin mit den zweitmeisten Einsätzen der Vereinsgeschichte im Sommer verlassen und ein neues Kapitel in ihrer sportlichen Laufbahn aufschlagen. Für die 29-Jährige, die wie kaum jemand anders für die SGS und ihre Werte stand und den Verein damit maßgeblich prägte, ist der Abschied natürlich ebenfalls eine Zäsur. „Es ist etwas Wehmut dabei, da ich eine so lange Zeit bei der SGS verbracht habe und hier quasi aufgewachsen bin“, verrät Ostermeier. „Aber irgendwann ist es einfach an der Zeit, um etwas Neues zu wagen und darauf freue ich mich nun auch.“

Große Dankbarkeit

Neben der Wehmut schwingt aber auch Dankbarkeit mit. „Ohne die SGS wäre ich nie so weit gekommen! Ich habe hier die Möglichkeit bekommen, mich zu einer Bundesliga-Spielerin zu entwickeln. Die Highlights waren definitiv die beiden Pokalfinals! Wenn es machbar ist, werde ich bestimmt das eine oder andere Spiel live im Stadion verfolgen und mich sonst natürlich anderweitig auf dem Laufenden
halten. Auch der Kontakt zu den Spielerinnen bleibt natürlich bestehen.“

„Lena ist ein Gesicht der SGS, war über Jahre hinweg Leistungsträgerin und auch – im positiven Sinn – kritische Begleiterin der Entwicklung hier bei uns im Verein“, betont auch Daniel Kraus, sportlicher Leiter bei der SGS, den enormen Wert, den Ostermeier in ihrer Zeit im Verein hatte. „Sie hat großen Anteil an unserer erfolgreichen Bundesligageschichte und bleibt als harte Arbeiterin mit klarer Spielidee auf dem Platz in Erinnerung. Neben dem Platz steht sie im besonderen Maße für den dualen Weg hier bei
uns, den sie mit ihrer Promotion abgeschlossen hat.“

Zum Abschied hat das scheidende SGS-Urgestein noch eine Botschaft „an alle, die für die SGS arbeiten – egal ob hauptberuflich oder im Ehrenamt, aber auch an die Fans: Danke für Eure Unterstützung! Ohne Euch könnte so ein Verein nicht existieren. Macht weiter so, dann werdet ihr schnell wieder erstklassig sein!“

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