Zeichen stehen auf Entwicklng

Alles neu bei der U 20 der SGS Essen

0 16.09.2020

Zur Saison 20/21 wurde die U20 des Essener Bundesligisten SGS strukturell in die Juniorinnenabteilung eingegliedert, wodurch die Weichen deutlich auf die Entwicklung von jungen Talenten gelegt wurden.

Neben einer deutlichen Verjüngung, die U20 wird mit einem Altersdurchschnitt von 17,8 Jahren in die erste Saisonhälfte starten, wurden auch die Trainingsbedingungen verbessert. Es wird nun viermal die Woche trainiert, verstärkt durch Athletik- und Sprinttraining. Analyse der Laufdaten aus den Spielen und die regelmäßige Videoanalyse unterstreichen die Ausbildungsphilosophie der Schönebeckerinnen.

Viel Taktiktraining

In der Vorbereitung wurde anfangs viel im technisch-taktischen Bereich gearbeitet. Um das Spielniveau möglichst schnell auf ein hohes Level zu bekommen, standen einige Testspiele gegen höherklassige Gegner auf dem Programm. Teilweise zahlte die junge Truppe Lehrgeld, wusste aber immer wieder auch gegen erfahrene Truppen zu gefallen.

Insgesamt stand auch die Vorbereitung unter dem Motto der Entwicklung und Teambildung. Gleichzeitig hat die Mannschaft auch die Aufgabe Spielerinnen aus der Ersten zu integrieren. Diese Prozesse sind alle sehr zufriedenstellend angelaufen, wie dies auch die Ergebnisse zum Ende der Vorbereitung zeigten. Gegen den Vertreter aus der 2. Bundesliga, den SV Berghofen, kassierte die SGS U20 erst kurz vor Schluss den Ausgleich zum 3:3. Oder am letzten Samstag gegen den Regionalligisten Osnabrücker SC, der sogar mit 3:0 bezwungen wurde, der immerhin schon in seinem ersten Pflichtspiel im Pokal den Aufstiegsfavoriten der Nordstaffel Hannover 96 mit 2:1 besiegte.

Gute Spielanlage

Das letzte Spiel war symbolisch für die Entwicklung der U20. Die Spielerinnen dem Bundesligateam hatten sich gut an die Spielweise des Perspektivteams angepasst. Auf einem sehr schwer bespielbaren Platz wirkte die Mannschaft einfach bissig mit einer tollen Spielanlage. Bis auf eine Möglichkeit des Gegners, die die aufstrebende Torhüterin Sophia Winkler klasse parierte, ließ man nichts zu und zeigte ein gefälliges und variables Angriffsspiel. So stand am Ende ein 3:0 zu buche, wobei einige weitere Großchancen ausgelassen wurden. Dafür zeigte Mittelfeldmotor Chaleen Klöß neue Qualitäten als sie in der 37. Minute den Ball aus gut 25 Meter in den rechten Winkel schlenzte.

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