Wilde Raserei brachte flüchtenden Pkw-Fahren an den Rand des Abgrunds

Identität des Flüchtenden noch nicht abschließend geklärt

0 07.04.2022

ALTENDORF/DELLWIG.  Heute Nacht (7. April gegen 0:30 Uhr) fiel einer Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Altenessen ein VW auf, welcher mit einem Überführungskennzeichen auf der Helenenstraße in Richtung Haus-Berge-Straße fuhr. Die Polizei schaltete das Anhaltezeichen "Stop-Polizei" sowie Blaulicht und Martinshorn ein, welche der Fahrer missachtete.

Im Polizeibericht steht zu lesen: Er (der Fahrer) beschleunigte seinen Pkw und flüchtete in Richtung Bocholder Straße / Haus-Berge-Straße. Mit einer deutlich überhöhten Geschwindigkeit fuhr der unbekannte Fahrer weiter über die Haus-Berge-Straße in Richtung Germaniastraße, im weiteren Verlauf über die Theodor-Hartz-Straße bis zum Leimgardtsfeld. Der Unbekannte überfuhr einige rote Ampeln und setzte seine Fahrt bis zur Dellwiger Straße fort. Wegen der stark überhöhten Geschwindigkeit des Pkws vergrößerte sich der Abstand des Streifenwagens immer mehr zu dem flüchtigen Fahrzeug.

Die Polizisten verloren kurzzeitig den Sichtkontakt zu dem VW und fuhren die Dellwiger Straße weiter in Richtung der Oberhausener Stadtgrenze. Im Einmündungsbereich der Dellwiger Straße / Ripshorster Straße stellte der Streifenwagen den verunfallten Pkw in einer Baustelle fest. Das Auto lag auf der linken Fahrzeugseite und blieb nur wenige Zentimeter vor dem Rand einer 16 Meter tiefen Baustellegrube liegen.

Der männliche Fahrer konnte das Auto selbstständig verlassen. Er wurde mit einem Rettungswagen leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär verbleibt. Die Identität des Mannes konnte abschließend noch nicht geklärt werden. Daher wird der Mann von Polizeibeamten bewacht.

Um den Konsum von Drogen oder Alkohol bei dem Fahrer zu überprüfen wurden ihm Blutproben entnommen.

Mittels Kranwagen konnte das Fluchtfahrzeug aus der Baugrube gehoben und sichergestellt werden.

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