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0 08.01.2026
Essen. Die Entsorgungsbetriebe der Stadt Essen (EBE) macht darauf aufmerksam, dass es wegen der Witterungsverhältnisse zu Ausfällen bei der Tonnenleerung und der Sperrmüllabholung kommen kann.
Tipps für die Tonnenleerung bei tiefen Temperaturen
Wenn die Temperaturen – wie zurzeit – dauerhaft unter Null Grad sinken, steigt die Gefahr, dass speziell Bioabfall in der Tonne festfriert. Die Folge: Die Mitarbeiter der EBE können die vorgezogenen Tonnen nicht oder nicht vollständig leeren. Um dem vorzubeugen, gibt die EBE den Nutzern von Brauen Tonnen ein paar wertvolle Tipps:
So sollte die Biotonne in den kalten Wintermonaten möglichst trockenen Abfall enthalten, da nasses organisches Material in der Tonne schnell festfriert. „Küchenabfälle sollte man am besten immer gut abtropfen lassen und anschließend in Zeitungspapier packen“, rät Silvia Wenk, Leiterin des Fachbereichs Abfallwirtschaft bei der EBE. Der Boden der Braunen Tonne könne ebenfalls mit zerknülltem Zeitungspapier oder mit Eierkartons ausgelegt werden – das bindet die Feuchtigkeit und verhindert, dass die unterste Lage des Mülls direkt am kalten Tonnenboden festfriert. „Wir empfehlen auch, niemals heiße oder noch dampfende Speisereste direkt in die Tonne zu werfen. Diese sollten immer erst vollständig auskühlen, damit der Wasserdampf entweichen kann“, so Wenk. Und Plastiktüten seien immer die völlig falsche Wahl im Bioabfall: „Auch kompostierbare Plastiktüten gehören nicht in die Braune Tonne. Sie zersetzen sich in den Verrottungsanlagen einfach viel zu langsam.“
Abfall vorsichtig von der Behälterwandlösen, ohne die Tonne dabei zu beschädigen
„Speziell bei der Biotonne lohnt es sich, für die Lagerung im Winter einen witterungsgeschützten Platz zu wählen, zum Beispiel einen Schuppen oder die Garage“, weiß Wenk. „Aber auch ein Standort unter dem Vordach oder nahe der Hauswand macht manchmal schon den entscheidenden Unterschied: Jedes Grad über dem Gefrierpunkt hilft, das Festfrieren zu verlangsamen oder ganz zu verhindern.“
An sehr kalten Tagen bietet es sich an, vor der Abholung durch die EBE beim Herausstellen der Braunen Tonne zu prüfen, ob der Inhalt an der Wand festgefroren ist. „Ist dies der Fall, kann der organische Abfall vorsichtig von der Behälterwand gelöst werden – natürlich ohne die Tonne dabei zu beschädigen“, sagt Silvia Wenk. „Und nach der Leerung sollte die Biotonne immer komplett getrocknet sein, ehe sie erneut befüllt wird.“
Auch halbvolle Tonne zur Abholung bereitstellen
Abschließend rät Wenk, darauf zu achten, dass der Deckel der Braunen Tonne stets fest verschlossen ist, damit kein Schnee oder Regen eindringen und die Feuchtigkeit im Inneren zusätzlich erhöhen kann. „Außerdem ist es gut, wenn die Biotonne an jedem Leerungstag, also wirklich alle 14 Tage, zur Abholung bereitgestellt wird – auch wenn sie nicht voll ist.“ Denn Bioabfälle sollten gerade im Winter sehr locker geschichtet sein, da eine Verdichtung die Abfälle schneller frieren lässt.
Wie bereits angekündigt, findet in der Woche vom 12. bis 16. Januar die Abholung der Weihnachtsbäume statt. Die Borbecker Stadtteile sind am Mittwoch, 14. Januar, und Freitag, 16. Januar, dran.
Montag, 12.01.2026:
Freisenbruch, Horst, Kray, Leithe, Steele
Dienstag, 13.01.2026:
Frillendorf, Katernberg, Nordviertel, Schonnebeck, Stoppenberg
Mittwoch, 14.01.2026:
Bedingrade, Bochold, Borbeck-Mitte, Dellwig, Frintrop, Gerschede, Schönebeck
Donnerstag, 15.01.2026:
Altendorf, Frohnhausen, Fulerum, Holsterhausen
Freitag, 16.01.2026:
Altenessen-Nord, Altenessen-Süd, Bergeborbeck, Karnap, Vogelheim