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0 03.03.2026
BORBECK. „Kommt! Bringt eure Last!“ lautet das Motto für den Weltgebetstag, der am Freitag, 6. März, in über 150 Ländern der Erde gefeiert wird. In Essen laden Frauengruppen in ökumenischer Zusammenarbeit zu 26 Weltgebetstags-Feiern ein; interessierte Frauen und Männer sind überall willkommen. Fast alle Gottesdienste sind mit Informationen über Nigeria, das Land des Weltgebetstags, und einer Einladung zu Begegnungen und Gesprächen verbunden; der Altar wird dem Motto entsprechend dekoriert und mancherorts wird ein Imbiss mit landestypischen Speisen und Getränken angeboten.
Die diesjährige Liturgie haben christliche Frauen aus Nigeria entworfen – ihre berührenden Lebensgeschichten, Lieder und Gebete berichten vom Mut alleinerziehender Mütter und Witwen, vom Glauben inmitten der Angst und Gewalt und von der Kraft, unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und die Hoffnung nicht zu verlieren.
Altendorf. Zur Feier des Weltgebetstags laden evangelische und katholische Frauen aus Altendorf am Freitag, 6. März, ein: Der ökumenische Gottesdienst beginnt um 15 Uhr in der Christuskirche, Röntgenstraße 14. Das Weltgebetstags-Land für 2026 ist Nigeria. Unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last!“ berichten christliche Frauen aus dem afrikanischen Land über Krieg und Gewalt – und warum sie trotz aller Belastungen ihre Hoffnung und ihr Vertrauen in Gott nicht verlieren. – Im Anschluss wird bei einem Kaffeetrinken zum Austausch und zur Begegnung eingeladen.
Bedingrade und Schönebeck. Zu einer ökumenischen Feier des Weltgebetstags laden evangelische und katholische Frauen aus Bedingrade und Schönebeck am Freitag, 6. März, in das Lutherhaus an der Bandstraße 35 ein. Den Auftakt bildet ein Kaffeetrinken um 15.30 Uhr. Um 16.30 Uhr beginnt das Einsingen der Lieder; dazu gibt es Informationen über Nigeria, das diesjährige Land des Weltgebetstag. In berührenden Lebensgeschichten, Liedern und Gebeten berichten christliche Frauen vom Mut alleinerziehender Mütter und Witwen, vom Glauben inmitten der Angst und Gewalt und wie es möglich ist, unter schwersten Bedingungen die Hoffnung nicht zu verlieren. Der Gottesdienst beginnt um 17.00 Uhr.
Borbeck und Vogelheim. „Kommt! Bringt eure Last!“ lautet die Überschrift für zwei ökumenische Weltgebetstags-Feiern, zu denen evangelische und katholische Frauen aus Borbeck und Vogelheim am Freitag, 6. März, einladen. Die diesjährige Liturgie haben christliche Frauen aus Nigeria entworfen – ihre berührenden Lebensgeschichten, Lieder und Gebete berichten vom Mut alleinerziehender Mütter und Witwen, vom Glauben inmitten der Angst und Gewalt und von der Kraft, unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und die Hoffnung nicht zu verlieren. In der Kirche St. Dionysius, Dionysiuskirchplatz 16, findet um 15 Uhr ein Begegnungs- und Informationstreffen statt; der Gottesdienst beginnt um 17 Uhr. In Vogelheim wird der Weltgebetstags-Gottesdienst um 18 Uhr im Markushaus, Forststraße 17, gefeiert – anschließend besteht die Möglichkeit, sich bei einem nigerianischen Abendimbiss über das Thema auszutauschen.
Dellwig, Frintrop, Gerschede. In Dellwig, Frintrop und Gerschede laden evangelische und katholische Frauengruppen am Freitag, 6. März, zu vier ökumenischen Weltgebetstags-Feiern ein. Im Gemeindezentrum Quellstraße, Quellstraße 26, in der Friedenskirche an der Schilfstraße 4 und im Pfarrheim Herz Jesu, Leoplatz 2, beginnen um 15 Uhr ökumenische Gottesdienste; im Anschluss bietet ein Kaffeetrinken die Gelegenheit, sich über das Land des Weltgebetstags zu informieren. In der Friedenskirche hat Martina Kreutz-Schüten die musikalische Leitung. – In der Kirche St. Josef, Himmelpforten 14, wird um 19 Uhr ein weiterer Weltgebetstags-Gottesdienst mit dem Ensemble „Tianno“ gefeiert. – Die Texte, Lieder und Gebete des Weltgebetstags stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last!“ und wurden von Christinnen aus Nigeria zusammengestellt. „Sie sind eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung“, heißt es dazu.
1812 rief die Baptistin Mary Webb aus Boston in den USA die Frauen Neuenglands zu eigenständigen monatlichen Gebetsversammlungen auf – heute gilt der Weltgebetstag als größte christliche Laienbewegung überhaupt und wird in über 150 Ländern der Erde gefeiert. Er versteht sich als Gebetskette rund um die Welt. Allein in Deutschland nehmen jährlich rund 800.000 Menschen teil, weltweit sind es mehrere Millionen. Teilnehmende kommen aus römisch-katholischen, evangelischen oder freikirchlichen Gemeinden wie Mennoniten, Herrnhuter Brüdergemeine, Baptisten und Methodisten, oder sie gehören zur alt-katholischen, der orthodoxen Kirche und der Heilsarmee.
Es ist eine gute Tradition, dass die Liturgie für den Gottesdienst in jedem Jahr aus einem anderen Land kommt: In ihren Liedern und Texten erzählen die christlichen Frauen, die sie vorbereiten, von ihren Sorgen und Nöten, aber auch von ihren Hoffnungen auf Gerechtigkeit und Frieden, auf internationale Solidarität und die Bewahrung der Schöpfung. In den vergangenen Jahren kam die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag unter anderem aus Slowenien, Simbabwe, Vanuatu, England, Wales und Nordirland, Taiwan, Palästina und von den Cookinseln. Das Weltgebetstags-Land für 2026 ist Nigeria.
Die Grundlage des Weltgebetstags lautet „informiert beten – betend handeln“. Deshalb fördert der deutsche Weltgebetstag zurzeit über 100 Projekte in Afrika, Lateinamerika, Europa und im Nahen Osten, um die Lebenssituation und Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen zu verbessern. Die Partnerorganisation CCEPI in Nordnigeria beispielsweise hilft Mädchen und Frauen beim Start in ein neues Leben nach Gewalt und Missbrauch. Sie erhalten medizinische Hilfe, juristischen Beistand, Traumabehandlung sowie Qualifizierungsmaßnahmen, damit sie eine eigene Existenz aufbauen können. Diese Projekte und die Arbeit des deutschen Komitees finanzieren sich durch Spenden und die Kollekten der Weltgebetstags-Gottesdienste.
Der Weltgebetstag im Internet: weltgebetstag.de.
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