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0 24.06.2026
BORBECK. „SMOG - Pseudocroup – Mobilitätswende“ – das sind die aktuellen Themen der Umwelt-Magazinsendung des Medienzentrums Ruhr. Unter dem Titel „Dicke Luft in Essen" geht sie den Anfängen der Umweltbewegung und heute relevanten Klima- und Umweltfragen nach. Unter den Zeitzeugen sind auch bekannte Borbecker wie Dr. Wolfgang Sykorra, Dr. Horst Pomp und Susanne Hölter, die aus ihren Erfahrungen zu dem Thema bei den BORBECKER NACHRICHTEN erzählt.
Wie dargestellt wird, hat sich bei uns in der Region und in Borbeck selbst ein wesentliches Thema der letzten Jahrzehnte entzündet. Denn, so machen auch weitere Augenzeugen deutlich: Der Bürgerprotest gegen die A31 und der Kampf gegen Luftverschmutzung und Pseudocroup in den 70er bzw. 80er Jahren war schließlich in ähnlichen Fällen bundesweit unüberhörbar. So erläutern unter anderem Vertreter des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima (LANUK), wie sich die Überwachung von Schadstoffen und die Erforschung des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen entwickelte und immer wichtiger wurde.

Screenshot aus dem Umweltmagazin
Ein wachsames Auge für den Schutz der Umwelt und Ressourcen ist bis heute wichtig: Am Beispiel eines Schrottplatzes an der Emscher Straße wird in weiteren Beiträgen die Problematik von Großbränden und industriellem Bestandsschutz in der Nähe von Wohnbebauung thematisiert. Auch widmet sich ein Beitrag um die aktuelle Debatte zur Essener Mobilitätswende, den verkehrspolitischen Kurs von CDU und SPD im Stadtrat, um das Konzept der 15-Minuten-Stadt und aktuellen Fragen zur Essener Radentscheid-Initiative.
Bei allen Themen wird nicht zuletzt eines überdeutlich: Ohne Öffentlichkeit keine Bühne und kein Echo für den Protest, kein öffentlicher Druck und - kein Handeln. Das wird an der historischen Bedeutung lokaler Medien für Bürger- und Umweltinitiativen gezeigt, die wie die Borbecker Nachrichten nah an den Menschen und nah am Thema waren. Sie dokumentierten die Vorgänge, fragten nach, boten ein Forum und erfüllten damit mehr als nur ihre „Chronistenpflicht“, wie Susanne Hölter betont. Auch das ehrenamtliche Internetportal „borbeck.de“ sei in diese Spuren getreten, selbst wenn die ehrenamtliche Initiative des Borbecker Bürger- und Verkehrsvereins kaum ausreichende Möglichkeiten habe, echte Skandale selbständig aufzudecken.
Die engagiert gemachten sieben Beiträge für das Magazin des 1982 gegründeten Medienzentrums Ruhr e.V. an der Frankenstraße liefern bemerkenswerte Einblicke in die Geschichte des Umweltschutzes. Die Erstlingswerke der beteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsene entstanden im Rahmen einer Lehr- und Lernredaktion im Frühjahr und sind jetzt sowohl auf Youtube als auch auf zwei Homepages veröffentlicht. Das Video ist auf www.mz-ruhr.de sowie auf www.townload-tv.de zu sehen, dazu mit einiger zeitlicher Verzögerung auch in den neuen Crossmedia-Angeboten „Hans&Sophie“ sowie „Frida&Fritz“: Praktikantinnen und Praktikanten der Frida Levy-Gesamtschule und der Geschwister Scholl-Realschule und weiterer Schulen haben aktiv und engagiert mitgearbeitet.
Link: Umweltgeschichte(n) aus Essen. Dicke Luft in Essen - SMOG - Pseudocroup - Mobiltätswende
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