Verwaltung wird Bebauungsplan für Deichmann-Zentrale aufstellen

Die Verwaltung informiert und beteiligt die Öffentlichkeit an der Planung ab Montag, 21. Juni

0 16.06.2021

SCHÖNEBECK. Die Verwaltung beabsichtigt, für den Bereich der heutigen Hauptverwaltung der Firma Deichmann SE in Essen-Schönebeck einen Bebauungsplan aufzustellen. Die Fläche umfasst ein Areal zwischen der Straße Im Wulve bzw. der Grenze der dort befindlichen Wohnbebauung im Nordwesten, dem Deichmannweg im Nordosten, der Aktienstraße im Südosten sowie dem Gelände der Tankstelle an der Aktienstraße, der Lautstraße und dem Westerbergweg im Südwesten.

Die Firma Deichmann SE plant den bestehenden Standort der Hauptverwaltung an der Aktienstraße in Essen zu entwickeln. Ziel ist es, eine Erweiterung und einen Umbau der Hauptverwaltung mit dem Entwicklungskonzept eines Campus' (gemeint ist ein zusammengehörender Gebäudekomplex) zu ermöglichen. Dem aufzustellenden Bebauungsplan liegt ein Konzept mit einer kompakten Baukörperanordnung, die eine enge Vernetzung der einzelnen Bauteile ermöglicht, zugrunde.

Die Entwicklung des Standortes soll in Baustufen erfolgen, so dass eine Erweiterung bedarfsbezogen erfolgen kann. Perspektivisch soll ein Campus für circa 1.500 Mitarbeiter entstehen, der ein attraktives Arbeitsumfeld in einer Parklandschaft bietet. Diese verbindet die Grünzüge nordwestlich und südöstlich des Deichmann-Geländes miteinander und wird auch für die Allgemeinheit nutzbar sein. Für die Abwicklung des zusätzlichen Verkehrsaufkommens wird im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens ein Mobilitäts- und Parkraumkonzept erarbeitet.

Der Planbereich, auf dem die Entwicklung des Deichmann-Campusgeländes vorgesehen ist, liegt im Geltungsbereich des rechtskräftigen Bebauungsplanes Nr. 9/98 "Aktienstraße/ Westerbergweg". Allerdings kann die vorgesehene Neubebauung nicht aus den Festsetzungen des bestehenden Bebauungsplanes entwickelt werden. Als Voraussetzung für die Umsetzung des städtebaulichen Konzeptes ist daher die Anpassung des Planungsrechtes über die Neuaufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich.

Der Bebauungsplan wird als sogenannter Bebauungsplan der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren durchgeführt. Hierzu führt die Verwaltung eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung in der Zeit von Montag, 21. Juni, bis Freitag, 2. Juli, durch. In diesem Zeitraum können die Planunterlagen im Amt für Stadtplanung und Bauordnung, Lindenallee 10, Deutschlandhaus, 3. Etage, Raum 301b, montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr eingesehen werden. Eine Mitarbeiterin des Amtes für Stadtplanung und Bauordnung sowie der beteiligte Fachplaner erläutern die Pläne am Dienstag, 22. Juni, von 15 bis 18 Uhr und am Donnerstag, 1. Juli, von 9 bis 12 Uhr jeweils im Amt für Stadtplanung und Bauordnung, Lindenallee 10, Deutschlandhaus, 3. Etage, Raum 301b. Am Dienstag, 29. Juni, um 19 Uhr findet eine öffentliche Diskussion mit Vertretern des Stadtplanungsamtes und der beteiligten Fachplaner in Form einer Videokonferenz statt.

Für die Ausstellung und die Erläuterungstermine wird um rechtzeitige Anmeldung mit Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer unter 0201 88-61354 oder www.essen.de/stadtplanung gebeten. Ein Betreten der jeweiligen Räumlichkeiten ist nur mit einer medizinischen Maske gestattet. Die aktuell geltenden Abstands- und Hygienevorschriften sind zu beachten.

Für die öffentliche Diskussion wird um eine Anmeldung bis spätestens Montag, 28. Juni, mit Angabe von Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail unter Tel. 0201 88-61354 oder www.essen.de/stadtplanung gebeten. Am Tag der öffentlichen Diskussion am Dienstag, 29. Juni, erhalten alle, die eine Anmeldung vorgenommen haben, via E-Mail eine Einladung zur öffentlichen Diskussion (Videokonferenz).

Wer sich im Internet über die Planung informieren möchte, findet umfassende Informationen ab Beginn der Ausstellung unter der Adresse www.essen.de/Stadtplanung. Hier können ebenfalls Stellungnahmen abgegeben werden. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes bitten wir Interessierte nachdrücklich darum, die Unterlagen vorzugsweise auf elektronischem Wege einzusehen und Stellungnahmen ebenfalls auf diesem Wege abzugeben.

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