Verdienter Erfolg

Perspektivteam der SGS gewann mit 4:1

0 03.03.2022

Großzügig ging die U20 in der Regionalligabegegnung gegen Alemannia Aachen mit ihren Torchancen um. So drückt der verdiente 4:1-Erfolg die Spielüberlegenheit der Schönebeckerinnen nur unzureichend aus.

Mit dem Anpfiff drückte das Perspektivteam des Essener Bundesligisten die Gäste in die eigene Spielhälfte zurück. Hohes Anlaufen und den Gegner zu frühen Fehlern zwingen, war ein Teil der Aufgabenstellung. Schnelle Ballgewinne der SGS Essen sorgten dann im Spielverlauf für eine Vielzahl von vielversprechenden Strafraumszenen und einer Vielzahl von Eckstößen.

In der 28. Minute zahlten sich die Angriffsbemühungen für Essen aus. Mit feinem Fuß zirkelte Anna Moczarski auf der linken Spielfeldseite aus spitzem Winkel den Ball ins Aachener Tor. Weiter ging es mit Einbahnstraßenfußball, die Belohnung durch weitere Treffe blieb in der ersten
Spielhälfte aus.

In den zweiten 45 Spielminuten kämpfte die Alemannia um mehr Spielanteile. Die Essenerinnen waren in den Zweikämpfen und im Spielaufbau weniger konzentriert, spielten ihre Angriffe nicht konsequent zu Ende und die Gäste tauchten immer wieder am Essener Strafraum auf. Nach einem Freistoß löscht die SGS im Strafraum die Situation nicht klar genug, so dass ein Schussversuch durch Lynn Eisenbach von der Strafraumgrenze aus als Bogenlampe zum Ausgleich (64.) im Essener Gehäuse landet.

Das war allerdings für das SGS-Förderturmteam die Initialzündung wieder Vollgas zu geben. Nur eine Minute später spitzelt Kirsten Nesse eine scharfe Hereingabe am langen Pfosten zur 2:1-Führung über die Torlinie. Für eine weitere Ergebnisverbesserung sorgte dann per Eigentor die vorherige Aachener Torschützin Eisenbach (74.).

Den Schlusspunkt setzte dann Nicole Schulz. Kurz vor der rechten Strafraumecke nimmt Schulz ein Zuspiel direkt auf und katapultiert mit dem Außenriss das Spielgerät neben den linken Pfosten in die Maschen zum 4:1 (77.).

Jonas Kaltenmaier meinte nach der Partie: „Wir haben heute grundsätzlich variabel gespielt und die geforderte Spielfreude gezeigt. Allerdings müssen wir ehrgeiziger mit unseren Chancen umgehen und 90 Minuten konzentriert bleiben. Wir wollen weiter unsere Kommunikation und Körpersprache verbessern.“

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