Europäische Mobilitätswoche: Wer mag, kann ein E-Lastenrad testen

Viele Informationen zur E-Mobilität gibt es auf dem M1-Gelände

0 15.09.2021

ESSEN/BORBECK. Mit viel Bewegung, Informationen und Erfahrungsmöglichkeiten startet die Stadt Essen morgen (16.09.) in die diesjährige Europäische Mobilitätswoche. Vom 16. bis 22. September können alle Essenerinnen und Essener an fast 40 Aktionen und Veranstaltungen teilnehmen und aktiv mitmachen. Unterstützt wird die Stadt Essen dabei dieses Jahr wieder von vielen Unternehmen, Organisationen und Vereinen, darunter die Sparkasse Essen und dem Essener Sportbund (ESPO).

Den Kern der Europäischen Mobilitätswoche bildet dieses Jahr die Challenge "Aktiv mobil durch den Alltag". Mitmachen können alle, die Mitglied in einem Essener Sportverein sind oder sich einem Verein zugehörig fühlen. Dabei notiert jeder online die Wege, die er oder sie zu Fuß oder per Fahrrad während der Woche zurücklegt. Mit jedem zurückgelegten Weg können Punkte gesammelt und so täglich verschiedene Challenges – also konkrete Herausforderungen – gemeistert werden. Insgesamt stellt die Sparkasse Essen dafür bis zu 25.000 Euro als Sonderbeitrag für die Sparkassen Sportstiftung und damit für die Essener Sportvereine zur Verfügung. Ausführliche Informationen zur großen Challenge "Aktiv mobil durch den Alltag"gibt's auf auf www.emw-aktiv.de.

Es gibt während der Europäischen Mobilitätswoche noch viele weitere Aktionen. Zum Beispiel können Interessierte gemeinsam mit dem Amt für Straßen und Verkehr die Umweltspur und die Protected Bike Lane (geschützte Radspur) erkunden, sich über die Regeln auf diesen Fahrspuren informieren und sich für kurze geführte Fahrten per Rad anmelden (Donnerstag, 16. September). Auch der RadEntscheid lädt zur Protected Bike Lane ein - eine Aktion für noch mehr geschützte und sichere Radwege in der Stadt (Mittwoch, 22. September).

Auch das Thema Elektro-Mobilität spielt eine große Rolle: Wie kann ich zuhause mein E-Auto laden und Solarstrom gewinnen? Jeder Haushalt mit Terrasse oder Balkon kann Solarstrom erzeugen, die Essener Verbraucherzentrale berät dazu telefonisch und kostenfrei (Donnerstag, 16. September). Für Unternehmerinnen, Unternehmer und Berufspendler gibt es bei der "Mobilitätssprechstunde" praktische Tipps, wie der Weg zur Arbeit nicht mit dem Auto, sondern mit umweltfreundlicheren Fahrzeugen zurückgelegt werden kann (Freitag, 17. September). Mal ein E-Auto selbst fahren – auch das geht, zum Beispiel beim Aktionstag rund um E-Mobilität bei E.ON (Samstag, 18. September). Dort gibt es auch Informationen über Fördermöglichkeiten und ein Gewinnspiel.

Sich sportlich bewegen und mit Spaß mobil sein, auch das zeigt die Europäische Mobilitätswoche in Essen. Zum Beispiel bei einer Mountainbike-Tour rund um den Baldeneysee (Samstag, 18. September), auch für Kinder geeignet mit einem passenden Hindernis-Parcours.

Auch das Thema Sicherheit spielt eine Rolle: Immer mehr Leute besitzen mittlerweile ein Fahrrad oder ein Pedelec. Hierzu gibt es die Möglichkeit, an einem von der Polizei Essen organisierten Fahrsicherheitstraining für Senior*innen teilzunehmen (Montag, 20.09.). Bei den „Welcome Days“ wird das auch für Kinder von 6 bis 12 Jahren angeboten (Montag, 20. September, und Dienstag, 21. September). Die Kinder können dann in verschiedenen Jugendverkehrsschulen in der Stadt die Regeln im Straßenverkehr kennenlernen und üben.

Die meisten Aktionen sind kostenfrei. Das gesamte Aktions-Programm zur Europäischen Mobilitätswoche 2021 gibt es auf www.essen.de/EMW.

Für Borbecker interessant, weil in der Nähe, sind die Veranstaltungen am Tiny House in der Straße Zur Schmiede 4 (M1-Gewerbepark). Dort bekommt man nicht nur jede Menge Informationen. Dort kann man auch E-Lastenräder testen und bekommt jede Menge Infos und Tipps zu E-Scooter, Pedelecs und Co.. Dabei ist auch der Carsharing-Dienstleister „stadtmobil“ mit einem Renault Zoe Cargo. Und zwar am jeweils von 11 bis 18 Uhr am 17., 20. und 21. September. In einem Workshop am Mittwoch 22. September heißt es Gewerbegebiete und nachhaltige Mobilität – ein Widerspruch in sich?

Zum Welcome Day wird am 21. und 22. September in die Jugendverkehrsschule an der Frintroper Straße 100 eingeladen. In den regulär nur für Grundschüler (4. Klassen) betriebenen Jugendverkehrsschulen der Stadt Essen kann das Fahrradfahren geübt und ausprobiert werden. Der verkehrsgeschützte Bereich eignet sich besonders für Kinder im Alter von 6 12 Jahren, um die Regeln des Straßenverkehrs kennenzulernen und zu trainieren.

Ein zusätzlicher Übungs- und Geschicklichkeitsparcours wird von der Polizei ergänzend angeboten. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, muss man sich anmelden:  JVS Frintrop, Frintroper Straße 100, 45141 Essen, Tel. 0201 682155, oder per E-Mail VUPO.Essen@polizei.nrw.de

Ein eigenes Fahrrad und ein Helm - und eine erwachsene Begleitperson sollten mitgebracht werden. Helm und Rad können aber auch ausgeliehen werden.

Zum Bild: So - oder ähnlich - sieht ein E-Lastenfahrrad auf drei Reifen aus.

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