Start in die Badminton-Saison

Landesligist RW Borbeck verzichtet auf nachträglichen Verbandsliga-Aufstieg

0 02.09.2019

 

Der BC Rot-Weiß Borbeck hat sich für die Badminton-Saison 2019/2020 mit seinen acht Mannschaften neu aufgestellt. Jedes Team tritt mit einem veränderten Kader an und hat neue Stammspieler in seinen Reihen.
RWB-Eigengewächs Marvin Lohrengel hat dank eines kontinuierlichen Leistungsanstiegs den Sprung in die erste Mannschaft geschafft, die wieder in der Landesliga aufschlägt. Der Vizemeister der Vorsaison verzichtete trotz erfolgreichen Antrages auf den nachträglichen Aufstieg in die Verbandsliga, da zwischenzeitlich der Ausfall von Leistungsträgerin Laura Strunz in der Hinrunde feststand. Deshalb wird das Team zunächst nur mit einer schlagkräftigen Spielerin antreten: Doppel-Stadtmeisterin Melanie Leszijnski bestreitet das Dameneinzel und das Mixed.

Ziel ist der Klassenerhalt

Wegen der dünnen Personaldecke konzentrieren sich die Borbecker in ihrer stark besetzten Landesligagruppe in erster Linie auf die Sicherung des Klassenerhalts. Dafür sollen wie in den Vorjahren außerdem wieder RWB-Spitzenspieler Sumedha Dharmasena sowie die beiden amtierenden Essener Doppel-Stadtmeister Rüdiger Twiehaus (Foto) und André Hinz sorgen. Ihre Heimpremiere feiern die Rot-Weißen am Samstag, 7. September, um 19.30 Uhr in der Sporthalle der Gesamtschule Nord, Kleinstraße 32, gegen den DSC Kaiserberg III.

Die bisherigen Landesligaspieler Lutz Awißus und Marc Wierig verstärken künftig gemeinsam die rot-weiße Reserve, die nachträglich in die Bezirksliga aufgerückt ist und dort den Klassenerhalt anstrebt. Der Vizemeister der Bezirksklasse hatte ebenfalls einen entsprechenden Antrag gestellt, dem stattgegeben wurde. Neu im Team sind außerdem Nirmalan Ravindran und Timm Riesel. Weiterhin zum Aufgebot gehört Kartigejen Ramathasan, der wegen eines Sprachstudienaufenthaltes in Manchester allerdings nur selten zum Einsatz kommen wird. Somit sind als bewährte Kräfte nur noch Lena Strunz und Charlotte Becker von der alten Besetzung übrig geblieben.
Nahezu komplett neu formiert läuft die dritte Mannschaft in der Bezirksklasse auf. Sie peilt ebenfalls den Klassenerhalt an und wird von Routinier Michael Lohrengel angeführt. Auch Tim Heider weist als letztjähriger Stammspieler bereits Erfahrung in höheren Spielklassen auf. Das engagierte Quartett Christoph Adrian, André Heuer, Sandra Krawinkel und Linda Jansen rückt dagegen nach starken Trainingsleistungen aus der Viertvertretung in die Dritte auf.
Einen Platz im gesicherten Mittelfeld der Kreisliga traut sich die vierte Mannschaft zu, in der ebenfalls viele neue Gesichter sind. Sie zeichnet eine ausgeglichene Mischung aus Erfahrung und Talent aus. Zu den routinierten Spielern gehören Jörg Zwiehoff und Britta Sagan, aus dem Jugendbereich wechseln Leon Staudinger und Nadine Schürmann zu den Senioren. Jan Heider, Maximilian Engel und der derzeit verletzte Mannschaftsführer Sven Witulski komplettieren das Team.
Mit den größten Ambitionen startet die fünfte Mannschaft in die neue Saison. Sie will in der Kreisklasse in der Spitzengruppe mitmischen. Gelingen soll das mit Hilfe des talentierten David Kierdorf, der aus der Jugend aufgerückt ist, sowie mit Kristina Allen, die nach langer verletzungsbedingter Zwangspause ihr Comeback gibt. Zu den etablierten Kräften zählen weiterhin Jennifer Heib, Pascal Büchner, Jörg Borowski und Gabriel Peinkofer.

Jugend tritt eine Klasse tiefer an

Aufgrund des Wechsels erfolgreicher Nachwuchsspieler in den Seniorenbereich tritt die Borbecker Jugendmannschaft diesmal freiwillig eine Liga tiefer in der Bezirksklasse an. An Position eins steht Maximilian Wolter, der mit Jan Jähner, Daria Morkis und Piriyangha Gnanaranjan ganz oben mitspielen will. Einer großen Herausforderung stellt sich außerdem Piris zwölfjähriger Bruder Laksan, dessen künftige Gegner der Altersklasse U17/U19 angehören. Als Ersatz für Julius Kircher, der nicht alle Meisterschaftsspiele bestreiten kann, stehen Jakob Schütz und Rupeshwar Arumugam bereit.
Das Duo zählt gemeinsam mit Fabienne Strömer, Joris Laqua und Debütantin Paula Steinadler auch zur Stammbesetzung der U19-Minimannschaft. Da die meisten Akteure gerade erst in diese Altersklasse aufgerückt sind, wollen sie zunächst einmal Erfahrung sammeln.
Neuland betreten mit der U15-Minimannschaft auch Pia Szubertowicz und Juliana Schwefel, die in dieser Saison ihr Meisterschaftsdebüt geben. Ihnen zur Seite stehen Pablo Pawlak, Leon Mlakar, Lucas Schürmann und Marius Robusch, die schon oft für ihr Team gepunktet haben und gemeinsam einen Platz im Tabellenmittelfeld belegen wollen.

  

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