Stadt Essen legt den Bebauungsplan "Moosstraße / Laarmannstraße" ab dem 13. September öffentlich aus.

2 07.09.2022

ESSEN/BEDINGRADE. Die Stadt Essen stellt für den Bereich des ehemaligen Franziskus-Krankenhauses einen Bebauungsplan auf. Das insgesamt ca. 2,2 Hektar große Plangebiet liegt im Stadtbezirk IV, Stadtteil Bedingrade. Die Fläche umfasst ein Areal zwischen der Moosstraße im Norden und der Laarmannstraße im Süden. Auf dem Gelände befinden sich das alte, leerstehende Mutterhaus angrenzend an das Seniorenstift sowie das neue Mutterhaus nördlich des bestehenden Komplexes. Dahinter schließen nördlich die Flächenreserven für das Krankenhaus an, die heute nicht mehr benötigt werden.

Geplant ist der Rückbau des alten Mutterhauses mit umliegenden Nebengebäuden und im Zusammenhang mit den nördlich angrenzenden Flächen die Entwicklung eines qualitätsvollen Wohngebietes im Geschosswohnungsbau. Ein Teil der geplanten Wohnflächen soll als geförderter Wohnungsbau umgesetzt werden. In dem Plangebiet sind insgesamt ca. 110 Mietwohneinheiten vorgesehen. Der Bebauungsplan sieht die Errichtung einer dreigruppigen Kindertagesstätte sowie eines öffentlichen Spielplatzes Typ B mit rund 1.340 Quadratmetern vor.

Der Bebauungsplan wird ab Dienstag, 13. September, bis zum Dienstag, 25. Oktober, öffentlich ausgelegt. In diesem Zeitraum werden die Planunterlagen im Amt für Stadtplanung und Bauordnung, Lindenallee 10, Deutschlandhaus, 5. Etage, Raum 501, montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr ausgestellt.

Umfassende Informationen gibt es ab dem Beginn der öffentlichen Auslegung auf www.essen.de/stadtplanung. Dort können ebenfalls Stellungnahmen abgegeben werden. Alle sind eingeladen, sich am Planungsprozess zu beteiligen.

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Kommentare

Kommentar von Rainer Urbigkeit |

Bei dem derzeitigen Klimawandel, der Hitzewelle und der Trockenheit für unsere Pflanzen ist mehr Beton und das entfernen von Grünflächen unbedingt notwendig!!! Die Stadt sollte Mieten lieber bezahlbar machen !!! Unfähig ist der Name unserer Stadtführung !!!

Kommentar von Theo Plajer |

Die bewährte Zusammenarbeit von Kommunalpolitik und Bauwirtschaft führt entgegen aller Einwände und Bedenken zum Zubetonieren weiterer Grünflächen und dem Abholzen eines alten Baumbestandes 😡😡

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