Späte Aufholjagd wird nicht belohnt

SGS unterliegt Duisburg 2:3 (0:2)

0 25.05.2021

Im letzten Heimspiel der aktuellen Saison traf die SGS auf den MSV Duisburg. SGS-Cheftrainer Markus Högner konnte personell wieder aus dem Vollen schöpfen. Gegenüber dem Spiel in Freiburg schickte er seine Mannschaft daher mit sechs Änderungen aufs Feld: Kim Sindermann begann im Tor. Außerdem rückten Lena Ostermeier und Eleni Markou wieder in die Startelf. In der Offensive standen Manjou Wilde, Antonia Baaß und Nicole Anyomi von Beginn an auf dem Platz. Dennoch verloren die Gastgeberinnen mit 2:3 (0:2).

Schon in den ersten Spielminuten wurde die SGS kalt erwischt. Eleni Markou verlor den Ball am eigenen Sechzehner, Hannah Wilkinson nutzte den Fehler und ließ Kim Sindermann aus kurzer Distanz keine Chance (2.). Die SGS wirkte verunsichert, spielte aber weiter nach vorne. Im Abschluss fehlte den Essenerinnen allerdings noch das Glück. Nicht so beim MSV: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kam Claire O‘Riordan am Essener Fünfmeterraum zum Kopfball.

Sindermann verschätzte sich, der Ball prallte vom Pfosten zurück in die Mitte, wo Julia Debitzki abstaubte (14.). Die SGS reagierte mit einem frühen Wechsel: Für Selina Ostermeier kam Katharina Piljić in die Partie. Torschüsse von Lena Ostermeier und Antonia Baaß blieben ungenutzt. Auf der Gegenseite wurde Duisburg erneut gefährlich. Einmal rutschte jedoch die einschussbereite Nina Lange weg, das andere Mal parierte Sindermann den Schuss von Wilkinson.

In Halbzeit zwei war die SGS vom Anpfiff weg viel aktiver und bemühte sich um den Anschlusstreffer. Vor allem die eingewechselte Beke Sterner sorgte für viele Möglichkeiten über die Außenbahn. Eine ihrer Hereingaben erreichte Eleni Markou, die den Ball aus acht Metern an den Querbalken setzte, den Abpraller verpasste Nicole Anyomi nur knapp. Duisburg geriet nun richtig unter Beschuss: Markou köpfte nach einer Ecke ans Außennetz, Baijings scheiterte einmal an Ena Mahmutovic im Duisburger Tor und schoss kurz darauf knapp über den Kasten.

Duisburg kam nur noch zu einzelnen Entlastungangriffen, wusste diese aber zu nutzen: Wilkinson erkämpfte sich den Ball in der Essener Hälfte und schob ihn an Sindermann vorbei ins Tor (69.). Ein Schlag ins Gesicht für die SGS. Dennoch gaben die Essenerinnen nicht auf und zündeten in der Schlussphase nochmal ein Offensivfeuerwerk. Zunächst besorgte Eleni Markou den längst verdienten Anschlusstreffer, indem sie den Ball in hohem Bogen ins Duisburger Tor schlenzte (84.). Zwei Minuten später zirkelte Carlotta Wamser die Kugel ins rechte Eck und ließ die Essenerinnen dadurch nochmal auf den Punkt hoffen (86.). Trotz vieler Bemühungen gelang der Ausgleichstreffer aber nicht mehr.

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