Souveräner Sieg in Köln

2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga: Starke Leistung der Bears

0 01.02.2022

Die Hot Rolling Bears gewinnen mit 62:79 (7:22 | 26:16 | 13:19 | 16:22) gegen die RBC Köln 99ers 2. Damit entführen sie zwei wichtige Punkte aus der Domstadt und wenden das Ruder zurück in die Erfolgsspur.
Hoch motiviert starten die Essener Bären in die Partie und drücken dem Spiel vor allem im ersten Viertel absolut ihren Stempel aus. Die Starting Five steht in Offense wie Defense souverän und erspielt sich so das am vergangenen Wochenende verlorene Selbstvertrauen zurück. Korb um Korb netzen Bo Kramer, Hannfrieder Briel und Tim van Raamsdonk ein, während die Kölner in heimischer Halle keinen Rhythmus finden.
Trainer Markus Pungercar rotiert, während auf Kölner Seite Marina Mohnen, Michalis Stergiopoulos und Benjamin Lenatz ihren Takt finden und heiß laufen. Auf Bären-Seite sind es Joel Schaake und Steffen Rundholz, die das Punktekonto hoch halten. Dennoch geht das Viertel klar und verdient an die Kölner, die die Lücken in der Essener Verteidigung gekonnt nutzen. Mit 33:38 geht es in die Pause.

Hausherren hatten Blut geleckt

Die Hausherren haben Blut geleckt und kämpfen kontinuierlich weiter, während die Bears wieder an der eigenen Konzentration feilen. Nach knapp 25 Minuten Spielzeit gelingt Köln der Ausgleich, den die Essener so nicht auf sich sitzen lassen wollen. Wieder sind es Kramer, Briel, van Raamsdonk und Walter Vlaanderen, die sich mit voller Kraft der Kölner Motivation zur Wehr setzen und das Punktekonto der Bären erneut ausbauen.
Im letzten Viertel schaffen es die Hot Rolling Bears dann endgültig wieder an die Souveränität des Spielbeginns anzuknüpfen. Kontinuierlich setzen sich die Gäste weiter ab und bauen ihr Punktekonto aus. 17 Punkte trennen sie am Ende von den Gastgebern und der Sieg ist souverän eingetütet. 62:79 der finale Spielstand.
Damit haben die Hot Rolling Bears den Frust der Niederlage im Spitzenspiel erfolgreich abgeschüttelt und sich selbst wieder in Richtung Playoffs justiert. Gerade durch die starke Rotation schleifen sich kontinuierlich die kleinen Fehlerchen weiter aus, um so optimal die Form in der Saison weiter aufzubauen.
Trainer Markus Pungercar meint zum Spiel: „Wir haben super angefangen mit unserer ersten Fünf, die ein super erstes Viertel gespielt hat. Wir haben sehr hart in der Defense verteidigt, die Rotation war super. Wir haben ein starkes Umschaltspiel gehabt. Im zweiten Viertel haben wir gewechselt. In der Defense haben wir weiter gut gearbeitet, hatten allerdings im Lauf des Viertels immer mehr Löcher in der Verteidigung und man hat gemerkt, dass der Angriff so nicht eingespielt war. So hatten wir bedeutend mehr Probleme als im ersten Viertel, weil wir die Ruhe wieder nicht mehr gefunden haben. Zum Ende des Viertels hat sich das mit drei starken Angriffen eingespielt. Die zweite Halbzeit war vor allem am Anfang von Nervosität geprägt, sodass es doch ein enges Spiel wurde. Köln hat es gut gemacht, denn sie haben unsere Fehler klar ausgenutzt. So konnten sie gut ran kommen und sie haben mit drei Dreiern auch gute Würfe getroffen. Die Mannschaft hat sich aber im Verlauf an das enge und aggressive Spiel gewöhnt und sich wieder gefangen. So konnten wir zum Schluss einen Sieg nach Hause fahren, der doch ungefährdet war. Aber ich sehe, dass wir immer noch an einigen Dingen arbeiten können und arbeiten müssen, damit es weiter besser wird. Die Mannschaft ist noch nicht so eingespielt, wie wir es gerne hätten. Aber ich glaube, dass wir auf einem guten Weg sind.“
Das kommende Wochenende ist aufgrund des eigentlich geplanten Champions League Starts spielfrei. Am 13. Februar geht es zuhause gegen Alba Berlin weiter. Hochball in Essen ist gewohnt um 15 Uhr.

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