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0 02.06.2026
ESSEN. Die Sicherheit in der Innenstadt und die Entwicklung des Projektes „Safe City“ standen im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung der Frauen-Union Essen. Die Vorsitzende Jessica Fuchs, Ratsfrau für Schönebeck / Bedingrade, begrüßte dazu Polizeidirektor Achim Kroner, der den aktuellen Stand vorstellte.
Deutlich gestiegene Fallzahlen im Bereich der Gewalt- und Straßenkriminalität, offene Betäubungsmittelszenen und viele Beschwerden aus der Bevölkerung seien im Herbst 2024 Ausgangspunkt für das Projekt gewesen. Sein Ziel sei die nachhaltige Senkung der Kriminalität und die Stärkung des Sicherheitsgefühls. Für die vielschichtigen Herausforderungen wurde eine eigene Dienstgruppe „Safe City“ im Schwerpunktdienst Innenstadt eingerichtet, deren Beamtinnen und Beamten durch Angehörige der gesamten Polizeiinspektion unterstützt werden, so Kroner.
„Die Menschen wollen in die City, um einzukaufen, Veranstaltungen zu besuchen in Gastronomien zu verweilen. Und sie wollen und müssen sich dabei sicher fühlen dürfen! Und dafür sorgen wir!“, erklärte er. Die Polizei setze dabei auf eine Kombination aus u.a. verstärkter Präsenz, verdeckten Maßnahmen und enger Zusammenarbeit mit städtischen Partnern, Suchthilfe und lokalen Akteuren wie z.B. der Essener Marketing-Gesellschaft. Ergänzt werde dies durch Dialoge mit Bürgerinnen, Bürgern und Gewerbetreibenden sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die bisherigen Ergebnisse, referierte Achim Kroner, zeigten eine positive Entwicklung: Die Gewaltkriminalität konnte danach deutlich und die Straßenkriminalität erheblich reduziert werden. Zudem seien Festnahmen durchgeführt, eine größere Menge Betäubungsmittel sichergestellt, zahlreiche Waffen aus dem Verkehr gezogen und Bargeld sichergestellt worden, um Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum wieder herzustellen. Das Programm werde fortgeführt und weiterentwickelt. Bürgerinnen und Bürger könnten weiterhin gerne über die bekannten Wege Hinweise und Anregungen an die Polizei Essen richten.
„Wir als Frauen-Union setzen uns für die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Essener und Essenerinnen ein“, betonte Jessica Fuchs. Sie hatten mit der Aktion „Bring Licht ins Dunkle“ bei einem Infostand gefragt, ob es Ecken in der Stadt gebe, an denen man sich unsicher fühle. Die Ergebnisse dieser Umfragen sollen in die politische Arbeit in Rat und Bezirksvertretung einfließen. „Daher begrüßt die Frauen Union Essen das Safe City-Programm sehr und dankt für den Austausch, wie auch die kurzweilige und mitunter emotionale Diskussion aller Anwesenden zeigte.“
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