Russische Jugendliche in der Alten Cuesterey

0 17.02.2019

BORBECK-MITTE. Im Rahmen der Fotoausstellung „Russland" von Nikolaus Roesler waren jetzt zwei russische Studentinnen aus Nishni Nowgorod zu Gast in der Alten Cuesterey. Seit 1991 sind Essen und Nishni Nowgorod Partnerstädte. Im Rahmen eines vom Bundesfamilienministerium geförderten Programms des Essener Vereins für Deutsch-Russische Begegnung e.V. (www.deutsch-russische-begegnung.de) sind die beiden Studentinnen seit September für ein Jahr in Essen und in der Jugendberufshilfe des Jugendamts tätig.

Aus dem Mädchengymnasium Borbeck (MGB) kamen die acht Schülerinnen des Russischkurses der Klasse 10, um mit den russischen Studentinnen über ihre Erfahrungen zu Hause und in Essen zu diskutieren. Begleitet wurde das Gespräch von Russischlehrerin Sylvia Danilieva und von Joeline Arndt, der Betreuerin des Austauschs vom Verein für Deutsch-Russische Begegnung. Auch einige Besucher nahmen an dem lebhaften und interessanten Gespräch teil – mit einem praktischen Nutzen für die beiden Studentinnen, denn es wurden private Begegnungen vereinbart. Im Laufe von zehn Jahren hat der deutsch-russische Verein bereits einige Praktika für Deutsche in Nishni Nowgorod und von Russen in Essen vermittelt und ist mit diesem Programm einmalig. Absolventen dieser Praktika haben beruflich deutliche Vorteile.

Am kommenden Samstag um 17 Uhr stellt der Fotograf Nikolaus Roesler übrigens den russischen Schriftsteller Maxim Gorki vor. Dieser Schriftsteller spielte eine große Rolle in seiner Geburtsstadt Nishni Nowgorod, die von 1932 bis 1990 Maxim Gorki hieß.

Nikolaus Roesler Fotografie

Ausstellung vom 10. bis 24. Februar 2019 in der Alten Cuesterey Weidkamp 10, 45355 Essen Borbeck
Öffnungszeiten: 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung, montags geschlossen
Eintritt zur Ausstellung und zu den Veranstaltungen frei. Mehr:  http://www.khv-borbeck.de/
Download Flyer: http://www.khv-borbeck.de/download/flyer/russland.pdf

A. Koerner

Die MGB-Schülerinnen mit den die beiden Studentinnen und Joeline Arndt (rechts) vom Deutsch-Russischen Verein

 

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