Ruhrbahn stellt ein: Freudentag für Fatou Yansané

Beitrag in der Tageszeitung verhalf Fatou Yansané, die in Borbeck ein neues Zuhauses gefunden hat, zu einem Ausbiludngsplatz

0 25.05.2023

Anfang Mai berichtete eine Essener Tageszeitung über Fatou Yansané, die vor sechs Jahren nach Deutschland geflohen ist und trotz guter Deutschkenntnisse sowie zahlreicher Bewerbungen keinen Ausbildungsplatz fand. Nur zwei Wochen später konnte die alleinerziehende Mutter nun einen Ausbildungsvertrag bei der Ruhrbahn GmbH unterzeichnen. Das Unternehmen war auf den Bericht aufmerksam geworden und wollte der 25-Jährigen eine berufliche Perspektive bieten.

Ruhrbahn-Geschäftsführer Michael Feller begründet die Einstellung wie folgt: „Fatou Yansané ist unter schwierigen Bedingungen in unser Land gekommen und hat großen Einsatz gezeigt, um die deutsche Sprache zu lernen und als Alleinerziehende einen Ausbildungsplatz zu finden. Das ist eine enorme Leistung und verdient Respekt. Wir freuen uns, den Weg mit ihr gemeinsam zu gehen.“

Neustart nach der Flucht

Fatou Yansané floh 2017 hochschwanger aus Guinea nach Deutschland und brachte schon bald nach der Ankunft in Essen ihren kleinen Sohn zur Welt. Eine engagierte Mentorin half ihr, Fuß zu fassen. In der Folge nutzte die Guineanerin jede freie Minute, um den Integrationskurs zu besuchen und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Im März 2022 bestand sie die B2-Prüfung in Deutsch. Ihr Schulabschluss aus der alten Heimat wird in Deutschland als Realschulabschluss anerkannt und auch ihr Aufenthaltsstatus ist dauerhaft gesichert. Nur die Suche nach einem Teilzeit-Ausbildungsplatz blieb trotz mehr als 60 Bewerbungsschreiben erfolglos, viele Unternehmen schickten nicht einmal eine Absage. Als die Ruhrbahn davon erfuhr, nahm das Unternehmen über die WAZ direkt Kontakt zu der jungen Mutter auf, wie Personalchefin Nicole Junghans berichtet: „Wir können diese mangelnde Flexibilität in Zeiten des Fachkräftemangels nicht nachvollziehen. Als familienfreundliches Unternehmen stellen wir uns gerne auf die Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden ein und möchten Fatou Yansané zur Kauffrau für Büromanagement ausbilden. Durch ihre gute Schulbildung und die Sprachkenntnisse bringt sie die besten Voraussetzungen dafür mit.“

Am 1. August  beginnt die Ausbildung von Fatou Yansané, gleichzeitig wird ihr dann sechsjähriger Sohn eingeschult. Um ihn nach der Schule abholen und betreuen zu können, hat die Borbeckerin mit der Ruhrbahn eine Ausbildung in Teilzeit vereinbart. Dieses ermöglicht es ihr, Ausbildung und Kinderbetreuung in Einklang zu bringen. Die 25-Jährige mit einem Faible für Mathe freut sich schon sehr auf den Neustart: „Nach dem Zeitungsbericht haben sich viele Unternehmen bei mir gemeldet. Die Ruhrbahn war besonders schnell und gleich der erste Kontakt verlief super. Ich kann es kaum erwarten, hier anzufangen.“

Ruhrbahn bietet vielfältige Berufsperspektiven

Die Ruhrbahn bietet spannende und zukunftssichere Jobs in vielen Bereichen – vom Fahrdienst über handwerkliche und kaufmännische Berufe bis hin zu Ingenieurtätigkeiten. Hinzu kommen ein vielfältiges und attraktives Ausbildungsprogramm im gewerblich-technischen und im kaufmännischen Bereich sowie die Möglichkeit zum Dualen Studium. Rund 37 junge Menschen beginnen in diesem August ihre Ausbildung bei der Ruhrbahn. Ein paar freie Plätze sind aktuell noch zu vergeben – darunter ein Ausbildungsplatz zum / zur Kfz-Mechatroniker*in und ein Dualer Studiengang im Ingenieurwesen. Nähere Infos finden Interessierte unter jobs.ruhrbahn.de und azubi.ruhrbahn.de im Internet.

 

Zum Bild:  Freuen sich auf den gemeinsamen Weg bei der Ruhrbahn (v. li.): Geschäftsführer Michael Feller, Fatou Yansané und Personalchefin Nicole Junghans.

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