Risikobäume: Diesmal geht es glimpflich ab

Maßnahmen sollen Menschen schützen

0 07.09.2021

ESSEN/BORBECK. In den folgenden Wochen müssen mit Stand Donnerstag (Montag 6.09.) 33 Risikobäume der Priorität 2 in fünf Stadtbezirken gefällt werden. Im Großraum Borbeck sind es dieses Mal nur drei.

Und zwar:

eine abgestorbene Erle an der Kita Am Kreyenkrop, ein Ahorn wegen der Rußrindenkrankheit am Leimgardtsfeld/Weikdamo und eine abgestorbene Kirsch an der Gimkenstraße.

Die Stadt Essen unterscheidet zwischen Risikobäumen mit unterschiedlicher Dringlichkeit: Von Bäumen mit Priorität 1 geht eine akute Gefahr aus und sie müssen sofort gefällt werden. Risikobäume mit der Priorität 2 müssen innerhalb von 14 Tagen gefällt werden. Die betroffene Bezirksvertretung bekommt ebenfalls eine Information.

Darüber hinaus gibt es noch Risikobäume der Prioritätsstufe 3, die der Sommer- oder der Winterfällung zugeordnet werden. Wenn ein Baum so sehr geschädigt ist, dass nicht zu erwarten ist, dass er den ab Frühherbst zu erwartenden Windlasten widersteht, muss dieser noch außerhalb der Fällsaison im Rahmen der sogenannten Sommerfällung entnommen werden. Alle anderen Risikobäume der Stufe 3 werden innerhalb der Fällsaison von 1. Oktober bis 28. Februar des darauffolgenden Jahres im Rahmen der Winterfällung gefällt. Die Liste dieser Bäume geht als Vorlage im Herbst eines jeden Jahres zur Kenntnisnahme in die jeweiligen Bezirksvertretungen und sind im RatsInformationsSystem der Stadt Essen öffentlich einsehbar: https://ris.essen.de/

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