Reinholds Brass-Band startet Jubiläumsjahr

Frühschoppenkonzert in der Dampfe

0 28.04.2026

Borbeck. Alle Jahre wieder startet Reinholds Brass-Band mit dem traditionellen Frühschoppenkonzert in das Orchesterjahr. Dieses Jahr war das Konzert von bekannten Melodien aus Musicals und Filmen geprägt, die Orchesterleiter Constantin Hesselmann sorgsam ausgesucht hat. Durch das Programm führte neben Constantin Hesselmann wieder Moderator und Bandmitglied Torsten Ostermann in seiner launigen und lustigen Art.

Im Konzert, das annähernd zwei Stunden, die wie im Flug vergingen, dauerte, ging es nach einem Eröffnungsmarsch gleich in ein Medley mit bekannten Melodien des großartigen Ennio Morricone, der nicht nur die weltbekannten Italo-Western mit seiner Musik noch populärer machte. Auch Quincy Jones‘ sehr bekanntes Stück „Soul Bossa Nova“, 1962 uraufgeführt, führte gleich munter weiter im melodischen Reigen dieses Morgens.
Eros Ramazzottis „Musica è“, langsam und einst auch mit Andrea Bocelli vertont, folgte, um dann zu John Williams zu kommen, der für den Steven-Spielberg-Klassiker „1941 – wo bitte geht’s nach Hollywood?“ den Marsch „Sub Commander“ komponierte.
Natürlich durfte auch ein Streifzug durch die Filmmusik vieler bekannter James Bond-Filme nicht fehlen: Dr. No, Goldfinger, For Your Eyes Only und auch Octopussy.

Viel Gesprächsstoff für die Pause, die dann folgte.

Über „Last Call“ ging es flott in den zweiten Teil des kurzweiligen Frühschoppenkonzertes. „The Wiz“, eine Anlehnung an den „Zauberer von Oz“ und mit Michael Jacksan und Diana Ross 1979 verfilmt, folgte.
Schon 80 Jahre hat der nächstfolgende Ohrwurm bereits auf dem Buckel: „La Mer“, im Englischen „Beyond the Sea“, das Charles Trenet 1946 weltberühmt machte und von einem Liebenden erzählt, der sich nach seiner Liebe „beyond the sea“ („jenseits des Meeres“) sehnt.
Rockig wurde es dann mit Deep Purple. Klar, die Takte von „Smoke on the Water“ kennt jeder. Generationen von Deep Purple-Fans können sie sogar auf der Gitarre intonieren. Eines der berühmtesten Werke der Rockmusik fand seinen Weg bis in die „Rock and Roll Hall of Fame“.
Mit einem Aretha Franklin-Medley, der US-Amerikanischen Soulsängerin, kam man dann auch schon zum Konzertende.

Langanhaltender Applaus mit stehenden Ovationen unterstrichen einen gelungenen Vormittag in der Dampfe, dem dann noch die Zugaben „Can You Dig It“ (Iron Man 3) und einem weiteren Musical-Song folgten.

50 Jahre Reinholds Brass Band hat bereits weitere Termine festgezurrt. Am 1. Mai eröffnen sie am Nachmittag neben anderen Akteuren die Biergartensaison in der Dampfe und auch das Galakonzert am 15. November in der Dampfe sollte man sich vormerken.

Was 1976 mit 14 Musiktreibenden begann, setzte sich heute mit der aktuellen Anzahl von 63 Bandmitgliedern fort. Von den 14 Gründungsmitgliedern spielen heute noch Günter Dorighi und Raimund Beinert in der RBB mit. Tolle Leistung!

 

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