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0 12.11.2025
Borbeck. Wenn man im weiten Umfeld der Dampfe auf Anhieb keinen Parkplatz findet, dann heißt das, dass in der Dampfe Weiberfastnacht gefeiert wird oder dass Reinholds-Brass-Band einmal wieder die Massen anzieht. Letzteres war am vergangenen Sonntag (9. November) dann auch der Fall.
„Rocking the Classics“ versprachen die rund 55 Musikerinnen und Musiker starke Band-/Orchestervereinigung auf ihrem Konzertplakat. Und das Versprechen hielten sie dann auch in dem mit rund 250 Gästen restlos ausverkauften Saal der Borbecker Dampfbierbrauerei, kurz "Dampfe" genannt.
Reinholds Brass Band (RBB) schickte das Publikum unter der bewährten Leitung seines Dirigenten Constantin Hesselmann auf eine musikalische Reise für Blasorchester mit bekannten und weniger bekannten Weisen, die allesamt begeisterten. Mal ruhig und gelassen und auch mal flotter und heftig.
Und da wurde dann auch mal vor dem „Musica è“ von Eros Ramazzotti (und Piero Cassano) mit einem Kräutergetränk gleichen Namens angestoßen.
Ein musikalischer Querstreifen mit Musik u.a. von Dvořáks 9. Sinfonie "Aus der neuen Welt", über das "Medley Coldplay in Symphony", besagter Trinkanimation von Eros Ramazzotti, dem sehr ruhigen Heavy Metal-Song „Nothing Else Matters“ von Metallica zu „Rock on the Rocks“, einem Song, der gar nicht rockig daherkam und daher von Moderator Torsten Ostermann, der wieder lustig und informativ durch das Konzert führte, als Etikettenschwindel bezeichnet wurde.
Musik aus „Porgy and Bess“ inkl. Gershwins berühmter Arie „Summertime“ oder dem Folk-Rock-Song „Hallelujah“ von Leonard Cohen, der über Cohen und viele Coverversionen Einzug in die Musikwelt gehalten hat.
Den Abschluss nach gut zwei Stunden Orchestermusik setzte die Band dann mit "Symphonic Rock Highlights", in denen Lieder von Santana und den Pet Shop Boys interpretiert wurden.
Das Publikum war begeistert, stand auf für Ovationen und forderte Zugaben.
Die gab es in Form von John Miles Klassiker der Rockmusik „Music“ (…was my first love) und mit „Guten Abend, gut‘ Nacht“ von Johannes Brahms, dem wohl bekanntesten deutschen Schlaflied, mit dem das Publikum dann zum „Bu-Bu-machen“ in die Dunkelheit geschickt wurden.
Aber nicht, ohne auf 2026 aufmerksam zu machen. Dem Jubiläumsjahr von Reinholds Brass Band. Und damit man kein Konzert verpasst, durften sich die zahlreichen Gäste für den Newsletter von RBB eintragen, über den man dann auch für das nächstjährige Herbstkonzert Wünsche äußern kann.
Foto: RWS

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