Ökumenische Gottesdienste zum Weltgebetstag der Frauen

0 01.03.2022

GROSS-BORBECK. Am Freitag, 4. März, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den diesjährigen Weltgebetstag – in Essen sind mindestens 25 Gottesdienste geplant, die in ökumenischer Verbundenheit vorbereitet wurden. Die Liturgie haben Frauen aus England, Wales und Nordirland entworfen: Unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ laden sie dazu ein, den Spuren der Hoffnung in ihrem Leben nachzugehen. Texte, Lieder und Gebete erzählen von ihrem stolzen Land mit seiner bewegten Geschichte und dem verheißungsvollen Aufbruch in eine multiethnische, multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft. Aber mit den drei Schicksalen von Lina, Nathalie und Emily kommen auch die Schattenseiten zur Sprache – Armut, Einsamkeit und Missbrauch. Die im größeren Kreis von Borbeck stattfindenden Gottesdienste, hier im Überblick:

Altendorf. Zur Feier des Weltgebetstags laden evangelische und katholische Frauen aus Altendorf am Freitag, 4. März, ein. Der ökumenische Gottesdienst steht unter der Überschrift „Zukunftsplan: Hoffnung“ und beginnt um 15 Uhr in der Christuskirche, Röntgenstraße 14. Die Texte, Lieder und Gebete wurden in diesem Jahr von Christinnen aus England, Wales und Nordirland zusammengestellt; Frauen aus 18 verschiedenen Konfessionen und Kirchen haben daran mitgewirkt. Sie erzählen anhand von drei Schicksalen von den Ängsten und ihren Zweifeln, aber auch von Spuren der Hoffnung in ihrem Leben.

Bedingrade und Schönebeck. Zu einer ökumenischen Feier des Weltgebetstags laden evangelische und katholische Frauen am Freitag, 4. März, um 16 Uhr in die Kirche St. Antonius Abbas in Schönebeck, Kiek ut 6, ein. Thema des Gottesdienstes, der unter der Überschrift „Zukunftsplan: Hoffnung“ steht, ist der Alltag von Christinnen in England, Wales und Nordirland – ihre Ängste und Zweifel, ihr Wunsch nach Veränderung und die Suche nach den Spuren, die die Hoffnung in ihrem Leben hinterlässt. Beteiligt sind die kfd Antonius Abbas und St. Franziskus sowie die Evangelische Kirchengemeinde Bedingrade-Schönebeck. – Ein weiterer Weltgebetstags-Gottesdienst beginnt um 20 Uhr in der Kirche St. Franziskus, Rabenhorst 2 in Bedingrade – beteiligt sind die Pfarrei St. Josef und Frauen aus den Evangelischen Kirchengemeinden Dellwig-Frintrop-Gerschede und Bedingrade-Schönebeck.

Borbeck und Vogelheim. „Zukunftsplan: Hoffnung“ lautet die Überschrift für zwei ökumenische Weltgebetstags-Gottesdienste, zu denen evangelische und katholische Frauen aus Borbeck und Vogelheim am Freitag, 4. März, einladen. In der Kirche St. Dionysius, Dionysiuskirchplatz 1, beginnt die Feier um 15 Uhr; in Vogelheim wird der Weltgebetstags-Gottesdienst um 18 Uhr im Ökumene-Zentrum Markushaus, Forststraße 17, gefeiert. Eine Gruppe von 31 Frauen aus England, Wales und Nordirland hat die Gebete, Gedanken und Lieder ausgewählt; in die Gestaltung sind die Erfahrungen und Traditionen aus 18 christlichen Konfessionen und Kirchen eingeflossen.

Borbeck. Wie sieht es eigentlich in England, Wales und Nordirland aus - wie leben die Menschen in diesen Ländern, was bewegt sie, macht ihnen Angst und Hoffnung? Darum geht es beim „Weltgebetstag für Kinder“, der am Sonntag, 13. März, um 10.30 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche, Stolbergstraße 54/Ecke Leimgardtsfeld, gefeiert wird. Auf dem Programm stehen Kreativaktionen, Spiele und fröhliche Lieder; eingeladen sind Kinder im Alter von vier bis elf Jahren. Kontakt und Anmeldung: michael.banken@ekir.de.

Dellwig und Frintrop. In Dellwig und Frintrop laden evangelische und katholische Frauengruppen am Freitag, 4. März, zu zwei ökumenischen Weltgebetstagsfeiern ein: In der Kirche St. Josef, Himmelpforten, beginnt die Feier um 15.30 Uhr mit einem Blick auf „Land und Leute“, um 16 Uhr läuten die Glocken zum Gottesdienst. An der Vorbereitung beteiligen sich die kfd St. Josef und die Evangelische Kirchengemeinde Dellwig-Frintrop-Gerschede (Bezirke Kattendahl und Gnadenkirche); falls es das Wetter zulässt, ist im Anschluss ein Spaziergang zur Gnadenkirche geplant. – Ein weiterer Gottesdienst beginnt um 15 Uhr in der Friedenskirche in Dellwig, Schilfstraße 8: An der Gestaltung wirken die Evangelische Kirchengemeinde Dellwig-Frintrop-Gerschede (Bezirk Friedenskirche), die kfd St. Michael und die Katholische Kirchengemeinde St. Paulus mit.

Der WELTGEBETSTAG:

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen für den Weltgebetstag; seit über 100 Jahren macht sich die Bewegung für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft stark. Rund um den 4. März werden allein in Deutschland mehrere hunderttausend Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag besuchen. „Gemeinsam wollen wir Samen der Hoffnung aussäen in unserem Leben, in unseren Gemeinschaften, in unserem Land und in dieser Welt“, erklärt das deutsche Weltgebetstags-Komitee. „Seien Sie mit dabei und werden Sie Teil der weltweiten Gebetskette!“ Informationen über den Weltgebetstag, der als größte christliche Laienbewegung gilt, und über das diesjährige Thema stehen im Internet auf der Seite weltgebetstag.de.

In diesem Jahr hat eine Gruppe von 31 Frauen aus 18 unterschiedlichen christlichen Konfessionen und Kirchen gemeinsam die Gebete, Gedanken und Lieder für den Weltgebetstag 2022 ausgewählt; sie sind zwischen Anfang 20 und über 80 Jahre alt und stammen aus England, Wales und Nordirland. Bei allen Gemeinsamkeiten hat jedes der drei Länder des Vereinigten Königreichs seinen ganz eigenen Charakter: England ist mit 130.000 Quadratkilometern der größte und am dichtesten besiedelte Teil des Königreichs – mit über 55 Millionen Menschen leben dort etwa 85 Prozent der Gesamtbevölkerung. Seine Hauptstadt London ist wirtschaftliches Zentrum sowie internationale Szene-Metropole für Mode und Musik. Die Waliserinnen und Waliser sind stolze Menschen, die sich ihre keltische Sprache und Identität bewahrt haben. Von der Schließung der Kohleminen in den 1980er Jahren hat sich Wales wirtschaftlich bisher nicht erholt. Grüne Wiesen, unberührte Moorlandschaften, steile Klippen und einsame Buchten sind typisch für Nordirland. Jahrzehntelange gewaltsame Konflikte zwischen den protestantischen Unionisten und den katholischen Republikanern haben bis heute tiefe Wunden hinterlassen.

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