Netto in Bedingrade: Bleibt er oder bleibt er nicht?

Seit Oktober wegen Brand geschlossen.

0 03.03.2026

Bedingrade. Anfang Oktober 2025 wurde der Netto-Markt (City-Markt) in Bedingrade durch ein Feuer so beschädigt, dass er schließen musste. Grund für das Feuer war eine defekte Tiefkühltruhe. Siehe auch unser Bericht vom 4. Oktober 2025.

Immer wieder war die Wiedereröffnung des Marktes ein Thema in den sozialen Medien. Erst vor wenigen Tagen bestätigten Facebook-Nutzer, dass der Laden auf jeden Fall wieder geöffnet wird.

Es steht aber fest: Der Netto-City-Markt in Bedingrade wird nicht wieder geöffnet.

Dirk Busch, für die SPD und den Ortsteil seit Jahren in der Borbecker Bezirksvertretung sitzend, hat die Unternehmensleitung von Netto Marken-Discount Stiftung & Co. KG in Maxhütte-Haidhof direkt angeschrieben und auch eine Antwort erhalten, die Frintroper & Bedingrader wenig erfreuen wird.

"Sehr geehrter Herr Busch, leider werden wir den Markt an der Schloßstraße nicht wieder eröffnen. Dieser war zuletzt ohnehin gegenüber den nahegelegenen, neuen Wettbewerbern aufgrund seiner baulichen Voraussetzungen nicht mehr wettbewerbsfähig. Ein Wiederaufbau inkl. Einrichtung ist leider nicht wirtschaftlich.
Welche Pläne unsere Vermieterin mit der Immobilie hat, können wir Ihnen nicht sagen.

Mit freundlichen Grüßen
gez.".

Manfred Funke-Kaiser, selbst mit seiner Frau Nicole Unternehmer in Bedingrade/Frintrop und Vorsitzender des Bürger- und Verkehrsvereins Frintrop (BVV), sieht auch Chancen durch die Schließung:
Der Nettoladen wird hauptsächlich von Anwohnern des näheren Umfeld vermisst. Viele Fußgänger/innen haben die Einkaufsmöglichkeiten im Netto-City genutzt. Seit der Schließung durch den Brand Anfang Oktober 2025, profitieren Aldi und Rewe durch höheres Kundenaufkommen.
Der BVV bedauert die Schließung, sieht aber vielleicht auch Chancen in einer Neuvermietung an einen Drogeriemarkt ??"

Eine Komplettaufgabe des Standortes durch Netto heißt aber nicht unbedingt, dass sie sich gänzlich aus Bedingrade/Frintrop zurückziehen. Alternativstandorte waren in der Vergangenheit immer wieder ein Thema.

Foto: RWS

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