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0 05.02.2026
BORBECK/KIEL. Ein Gruß aus dem Hohen Norden erreichte die borbeck.de-Redaktion. Wolfgang Brammen, Jahrgang 1942, erinnert sich an seine Jahre in Schönebeck und kam jüngst noch einmal kurz nach Borbeck zurück.
Er schreibt: "Ich wohnte bis 1970 insgesamt 18 Jahre in Schönebeck an der Aktienstrasse 11, gehörte u.a. der Leichtathletikabteilung der damaligen Turngememeinde Borbeck an, für die ich zahlreiche Mittelstreckenrennen bestritt und davon auch durchaus wichtige gewann.
Seit nunmehr 56 Jahren lebe ich - durch den Beruf bedingt - nun in Kiel, bin inzwischen 84 Jahre alt und besuche immer wieder mal Essen, in der ich viele Jahre meiner Kindheit und Jugend verbrachte. Die Stadt lässt mich nicht los. Die frühen Jahre im Leben sind besonders lang und prägend. Man vergisst sie nie.
Bei meinem letzten Besuch schnürte ich noch mal die Laufschuhe - das Laufen behielt ich über die Jahre bei - und lief die mir immer noch vertrauten Strecken im Schlosspark ab, auf denen wir auch seinerzeit trainierten. Ich hatte feuchte Augen dabei, und das kam nicht vom Wind. Als ich noch versonnen dastand, sprach mich ein freundlicher Spaziergänger an und machte, als er meine Geschichte vernommen hatte, ein Foto von mir, das ich Ihnen nun zusende (Bild rechts). Wenn Sie mögen, drucken Sie diese kleine Episode ab. Sie ist gewiß nicht wichtig, doch vielleicht verrät sie, wie einem eine Stadt ans Herz wachsen kann. Liebe Grüße aus dem hohen Norden!" Wolfgang Brammen
In der Fundstücke-Reihe kam Brammen schon mehrmals zu Wort. Wer mag, liest nach unter "Als Kegeljunge musste man fix und vor allem auf der Hut sein" über seinen Job in der Wilhelmshöhe oder unter "Von der Kleestraße in den Schlosspark war es nur ein Katzensprung" über die frühen sportlichen Ergebnisse oder über den Erfolg beim Kreis-Waldlauf oder darüber, dass er seine Schutzengel ordentlich auf Trab hielt.
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