MISEREOR-Fastenessen in Borbeck

Am 22. März bleibt zuhause die Küche kalt

0 19.03.2026

BORBECK. Die Kolpingsfamilie Essen-Borbeck lädt am kommenden Sonntag, 22. März, wieder sehr herzlich zur Feier des diesjährigen Misereor-Sonntags ein. Er beginnt um 10 Uhr in der Dionysiuskirche mit der Eucharistiefeier, die zur Fastenaktion gestaltet ist. Anschließend ist die Pfarrei zum Treffen im Dionysiushaus eingeladen. Mit kurzen Filmen wird dort in das Thema der aktuellen MISEREOR-Kampagne eingeführt und über die Schwerpunkte informiert.

Spezialitäten sind vorbereitet

Für alle langjährigen Fans des von der Borbecker Kolpingsfamilie seit 2013 in jedem Jahr mit der Gemeinde veranstalteten Fastenessens ist klar: „Heute bleibt die Küche aus – gegessen wird im Diohaus“. Wie die gedruckten Verzehrkarten ausweisen, verspricht die Kolping-Aktion drei verschiedene Suppen, aber auch diverse leckere Nachtische und Kaffee. Die Erlöse gehen wie in jedem Jahr an Misereor. Die Aktion ist Teil des Eine-Welt-Einsatzes, den die Borbecker und Dellwiger Kolpinger seit Jahrzehnten mit vielen Engagements als Ausdruck weltweiter Verantwortung und Solidarität leisten.

Zu besichtigen und zu erstehen gibt es im Dionysiushaus gleichzeitig eine Auswahl von Produkten des Borbecker Weltladens, zudem werden auch wieder aus MISEREOR-Hungertüchern der vergangenen Jahre gefertigte Taschen gegen Spende angeboten – es gibt viele neue Modelle. Auch hier geht der Erlös an Misereor.

Die Organisatoren sind auch diesmal gespannt auf das Echo in der Gemeinde und darüber hinaus. Sie laden herzlich ein: Wir freuen uns sehr auf einen schönen, informativen und leckeren gemeinsamen Sonntag für die gute Tat!"

Beispielland ist diesmal Kamerun

Mit der diesjährigen Fastenaktion rückt das Bischöfliche Hilfswerk Misereor beispielhaft die Situation junger Menschen in Kamerun in den Blickpunkt. Das in Aachen ansässige Entwicklungshilfswerk, das größte weltweit, will zeigen, wie sehr gute und qualifizierte Ausbildung vor prekären Lebensbedingungen und Perspektivlosigkeit schützen kann. Gerade die Jugend ist in vielen Ländern weltweit davon betroffen. Hier will Misereor auf globalen Zusammenhänge aufmerksam machen und Menschen zum Engagement inspirieren. Zahlreiche Menschen in Pfarreien, Schulen, Verbänden und Eine-Welt-Gruppen sammeln während der Fastenzeit Spenden für Misereor, das in 83 Ländern mehr als 3.000 Projekte von Partnerorganisationen in der Entwicklungszusammenarbeit fördert. Am 5. Fastensonntag, 22. März, werden dann in allen katholischen Kirchengemeinden Deutschlands Spenden für die Arbeit von Misereor gesammelt.

Der Name des 1958 von den deutschen katholischen Bischöfen gegründeten Hilfswerks bezieht sich auf das im Markus-Evangelium überlieferte Jesuswort „Misereor super turbam / Ich erbarme mich des Volkes“. Ziel der in Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika geleisteten Arbeit ist Hilfe zur Selbsthilfe und die Unterstützung in der Arbeit für Gerechtigkeit und Bildung, gegen Hunger, Krankheit, Ausgrenzung, Menschenrechtsverletzungen und ihre Ursachen. Gemeinsam mit 1.900 einheimischen Partnerorganisationen unterstützt das Hilfswerk Menschen in gut 90 Ländern mit 3.000 laufenden Projekten - unabhängig von ihrem Glauben, ihrer Kultur und ihrer Hautfarbe. Seit seiner Gründung wurden so laut eigenen Angaben über 118.000 Projekte mit weit mehr als 7 Milliarden Euro unterstützt. MISEREOR ist Mitglied im „Bündnis Entwicklung Hilft“: www.entwicklung-hilft.de.

Bild: Viele angeregte Gespräche und Begegung gab es auch beim Fastenessen 2025, unten: Das aktuelle Plakat, mit dem das Fastenessen angekündigt wird.

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