Machbarkeitsstudie zum Stadthafen Essen

0 11.02.2022

BORBECK / VOGELHEIM. Die Essener Stadtverwaltung soll eine Machbarkeitsstudie zu den Entwicklungspotenzialen des Stadthafens Essen erstellen. Dafür sprach sich der Ausschuss für Verkehr und Mobilität in seiner Sitzung am Donnerstag, 10.02., aus. Ziel soll es sein, die Möglichkeiten für zukünftige Nutzungspotentiale und Betriebsmöglichkeiten des Areals im Essener Norden im Rahmen des Entwicklungskonzepts „Freiheit Emscher“ aufzuzeigen.

Bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie sollen dabei sowohl eine bessere Nutzung der Anbindung an Schiene, Hafen und Autobahn oder die mögliche Erhaltung und Nutzung des Hafenbeckens berücksichtigt werden. Ebenfalls sollen Möglichkeiten als Industrie- und bzw. oder Gewerbestandort oder mögliche Freizeit- und Naherholungsmöglichkeiten Berücksichtigung bei der Erstellung finden.

Im Vorgriff auf die Machbarkeitsstudie ist zunächst von der Verwaltung eine Bestandsanalyse zu erstellen, aus der aktuelle Nutzungen sowie bestehende Infrastruktur oder Eigentumsverhältnisse hervorgehen. Auf dieser Analyse erfolgen dann weitere Beratungen und Entscheidungen in den politischen Gremien. Erste Ergebnisse sollen bis zum vierten Quartal präsentiert werden.

Die Entscheidung über die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für das Areal des Essener Hafens trifft der Rat der Stadt Essen voraussichtlich in seiner Sitzung am 23. Februar.

In seiner Sitzung am 2. Dezember 2021 hatte der Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen bereits die Aufstellung eines Bebauungsplans für den Bereich „Ostuferstraße / Am Stadthafen“ beschlossen. Das betreffende Plangebiet ist etwa 125 Hektar groß, wobei die überwiegend verpachteten Grundstücke größtenteils mit flächenextensiven Nutzungen belegt sind. Ziele der Planung sind die Verhinderung von Nutzungen mit starken Emissionen und von Einzelhandelsansiedlungen. Stattdessen soll die Ansiedlung von hochwertigen produzierenden Gewerbebetrieben sowie von Dienstleistungs-, Freizeit- und Gastronomiebetrieben gefördert werden.

Bild oben: Stadthafen, Foto: Elke Brochhagen; Stadt Essen

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