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0 29.05.2026
BROBECK. Europa steht unter Druck: Die globalen Schwergewichte haben sich dramatisch verändert, mit den rasant gewachsenen Herausforderungen scheinen die komplexen Strukturen des europäischen Friedensprojekts nicht Schritt zu halten. Die Europäische Union, 2012 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, steht an einem Scheideweg. Darüber diskutiert am Montag, 1. Juni, Hubert Döring vom Diözesanvorstand des Kolpingwerks in Essen unter dem Titel „Europa auf dem Weg zur Einheit? Von 1950 bis heute“ um 19:30 Uhr im Dionysiushaus am Dionysiuskirchplatz.
Die Kolpingsfamilie Borbeck nahm damit ein Thema ins Veranstaltungsprogramm, das „hochaktuell ist, und entscheidende Fragen unserer Zukunft berührt“, so das Leitungsteam und verweist auf das lange Europa-Engagement des Verbandes. „Für das Kolpingwerk Deutschland ist und bleibt die Europäische Union Garant für Freiheit und Frieden, Stabilität und Wohlstand in Europa“, erklärt das Kolpingwerk selbst. Ihm gehören auf dem Kontinent allein 20 Kolping-Nationalverbände an.
Nachdrücklich tritt der Verband in seinem Leitbild dafür ein, „dass die EU und in ihr Deutschland Verantwortung für die Entwicklungen in der globalen Welt übernehmen und sich mit geeigneten Maßnahmen nachdrücklich für Frieden, Demokratie, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte einsetzen.“ Der vor fast 175 gegründete katholische Sozialverband hat seit mittlerweile über 50 Jahren als nichtstaatliche Organisation Beobachterstatus beim Europarat, immer wieder äußerte sich Kolping Deutschland ausdrücklich zur Fortsetzung des europäischen Friedenswerks.
Eine Woche später stehen im laufenden Kolpingprogramm ganz lokale Fragen auf der Tagesordnung: Die Kolpingsfamilie Essen-Borbeck begrüßt am Montag, 8. Juni, Bezirksbürgermeisterin Margarete Roderich. Sie spricht über „Perspektiven für den Stadtteil“ und informiert über aktuelle Themen in Borbeck. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

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