Kolping Borbeck diskutiert über Mindestlohn

Veranstaltung am 16. September

0 13.09.2019

BORBECK. „Mindestlohn in Deutschland. Ein Segen für alle Arbeitnehmer?“ – so lautet das Thema des Montagtreffens der Kolpingfamilie Borbeck am 16. September im Dionysiushaus. Ab 19.30 Uhr informiert der Sozialwissenschaftler Johannes Beckmann von der Ruhr-Universität Bochum über eine oft erbittert und seit vielen Jahren geführte Debatte.

Der der 2015 in Deutschland eingeführte gesetzliche Mindestlohn regelt die absolute Lohnuntergrenze – ausnahmslos, in allen Branchen. Schon viele Jahre zuvor hatte u.a. auch das Kolpingwerk Deutschland eine Erhöhung gefordert – auch im Blick auf anwachsende Armut. Zuletzt stieg der Mindestlohn am 1. Januar 2019 um 35 Cent auf 9,19 Euro und zum Jahr 2020 wird sich die Lohnuntergrenze um weitere 16 Cent erhöhen. Während Arbeitgeber in vielen Branchen und Unternehmen zu einem noch höheren Stundensatz bereits verpflichtet sind – etwa, wenn er an einen im Tarifvertrag festgeschriebenen Branchenmindestlohn gebunden ist – reicht es in anderen Branchen nur schwer zum Leben.

An der auch international geführten Debatte um die komplexe Materie sind viele Akteure aus der Arena der politischen Parteien, in der Wissenschaft, bei den Tarifparteien, Sachverständigen und insbesondere bei den Gewerkschaften beteiligt. Dazu wird die Veranstaltung am 16. September im Dionysiushaus am Borbecker Dionysiuskirchplatz viele Aspekte beisteuern. Es wird herzlich eingeladen.

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