Im Aufstiegskampf

RWE II marschiert - Punkte für die U 19

0 04.04.2023

Die Ergebnisse im laufenden Fußballjahr stimmen für Rot-Weiss Essens 2. Mannschaft. Mit dem 6:0-Heimsieg gegen die SG Essen-Schönebeck III fuhr die Lorenz-Elf den fünften Sieg im fünften Pflichtspiel ein. Damit ist die „Zwote“ noch zwei Punkte vom zweiten Tabellenplatz entfernt, der zum Aufstieg in die Kreisliga A berechtigt. In der Bundesliga-Sonderspielrunde traf Essens U19 auf Viktoria Köln. Trotz 40-minütiger Unterzahl erkämpften die A-Junioren ein 0:0-Remis bei den Rheinländern.

Ein halbes Dutzend Tore gab es für Rot-Weiss Essens 2. Mannschaft am Sonntag zu bejubeln. Mit 6:0 (2:0) setzte sich die „Zwote“ an der Seumannstraße souverän gegen die 3. Mannschaft der SG Essen-Schönebeck durch. Da der Tabellenzweite der Kreisliga B, VfB Frohnhausen II am Wochenende gegen die Ballfreunde Bergeborbeck 0:2 (0:1) verlor, rückt die Lorenz-Elf auf zwei Zähler an den VfB ran.

Am 27. Spieltag (So., 07. Mai, 15.00 Uhr) kommt es zum direkten Duell zwischen RWE und Frohnhausen, bleibt der Abstand von zwei Punkten bestehen, kann die „Zwote“ mit einem Sieg aus eigener Kraft am Konkurrenten vorbeiziehen. Bis dahin warten mit dem TUSEM Essen II (So., 16. April, 13.00 Uhr), FC Saloniki Essen (So., 23. April, 13.00 Uhr) und Ballfreunde Bergeborbeck (So., 30. April, 11.00 Uhr) drei Partien auf die von Stefan Lorenz trainierte Mannschaft.

U19: „Mit Herz und Leidenschaft verteidigt“

Die U19 von Rot-Weiss Essen hat sich im zweiten Vorrundenspiel in der Gruppe E der A-Junioren Sonderspielrunde den ersten Punktgewinn erkämpft. Die Begegnung beim FC Viktoria Köln endete 0:0. Dabei mussten die Rot-Weissen lange Zeit in Unterzahl spielen, nach dem der zur Halbzeit eingewechselte Mehmet Can Demirci wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte (52.).

In der Tabelle rangiert die Mannschaft von RWE-Trainer Simon Hohenberg mit einem Zähler an dritter Stelle. Allerdings haben die Essener mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen (15. April) noch die Chance, einen der ersten beiden Tabellenplätze zu klettern. Damit würde RWE in der nächsten Gruppenphase in der „Liga A“ gegen drei oder vier weitere Teams antreten, die in der ersten Runde in ihrer Gruppe ebenfalls Erster oder Zweiter werden. Sollte dies nicht gelingen, gäbe es in der nächsten Runde („Liga B“) Duelle gegen vermeintlich schwächere Gegner.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Nach dem Platzverweis haben wir mit Herz und Leidenschaft verteidigt“, zog Simon Hohenberg ein positives Fazit. „Wir haben von Beginn an präsent und hätten vor der Roten Karte vielleicht sogar in Führung gehen können. In Unterzahl mussten wir dann aber ein wenig umstellen, haben den Kampf aber hervorragend angenommen und das Unentschieden verdient über die Zeit gebracht“, so der RWE-Trainer weiter.

Wermutstropfen für die Rot-Weissen: Milot Ademi war in der ersten Halbzeit umgeknickt und musste deshalb zur Halbzeit ausgewechselt werden. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Für Ademi kam Demirci in die Parte, der wiederum wegen seiner Roten Karte einen eher kurzen „Arbeitstag“ hatte. „Ich kann ihm in dieser Situation keine Schuld zusprechen“, betonte Hohenberg. „Bei einem eigenen Eckball haben wir es verpasst, einen Konter besser abzusichern, so dass er in diese Situation geraten ist.“

Das „Finale“ der ersten Gruppenphase steigt nun am Samstag, 15. April, ab 11.00 Uhr gegen Rot-Weiß Oberhausen. Die „Kleeblätter“, gegen die RWE erst vor wenigen Wochen zum Abschluss der regulären Saison 5:2 gewonnen hatten, sind mit zwei Siegen optimal in die Sonderspielrunde gestartet und damit schon vorzeitig für „Liga A“ qualifiziert. Um die Spannung bis zum Revierderby aufrecht zu erhalten, absolviert die rot-weisse U19 am Karsamstag ein Testspiel gegen die Senioren des VfB Bottrop aus der Landesliga Niederrhein. Die Partie geht ab 11.00 Uhr im Bottroper Jahnstadion über die Bühne.

Das ursprünglich für den kommenden Mittwoch angesetzte Halbfinale im U19-Niederrheinpokal gegen Borussia Mönchengladbach wurde dagegen verschoben. Auf Wunsch der „Fohlen“ wird erst am Sonntag, 22. April, gespielt. Dann geht es für Titelverteidiger Rot-Weiss Essen um den erneuten Einzug ins Endspiel.

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