Gymbo zeigt technische Kompetenz

Anerkennung und Auszeichnung für MINT-Projekte

0 19.12.2025

BORBECK. Am 11. Dezember 2025 nahm das Gymnasium Borbeck (GymBo) als langjähriger Kooperationspartner des „Zukunft durch Innovation.NRW-Netzwerks“ (ZdI Essen) an der Jubiläumsveranstaltung zum 15-jährigen Bestehen teil. Zahlreiche Essener Schulen waren eingeladen, ihre aktuellen MINT-Projekte vorzustellen. Das Gymnasium Borbeck war mit zwei Gruppen vertreten: GymBo-Elektronik und GymBo-Robotik. Beide Teams präsentierten ihre Projekte und verdeutlichten eindrucksvoll das Engagement, die Kreativität und die technische Kompetenz der Schülerinnen und Schüler.

Zu den Gästen zählten unter anderem die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW Ina Brandes (BIld unten), der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie Dr. S. Schacht vom Essener Unternehmensverband. Sie informierten sich intensiv über die Arbeit der Schülerinnen und Schüler und zeigten sich sichtlich beeindruckt von den Ideen, Konstruktionen und Ergebnissen der Teams.

Anerkennung und Interesse

Als einzige Schule mit einem Elektronikprojekt sorgte das Team GymBo-Elektronik für besondere Aufmerksamkeit. „Die von den Schülerinnen und Schülern entwickelte Ampelanlage – aufgebaut aus zahlreichen Dioden, Widerständen, Transistoren und weiteren Bauelementen – wurde von vielen Gästen als bemerkenswert komplex bewertet. Die präzise handwerkliche Umsetzung und das technische Verständnis der Beteiligten fanden große Anerkennung.“, lobte MINT-Koordinator Ertan Fidan. Auch am Robotik-Stand stießen die Projekte auf großes Interesse. Essens Oberbürgermeister ließ sich dort ein selbst konstruiertes Fahrzeugmodell ausführlich erklären. Diese direkte Begegnung verdeutlichte die hohe Wertschätzung, die der kreativen und technischen Arbeit der engagierten AG-Teilnehmer entgegengebracht wird.

Schon beim Mikrochip-Wettbewerb gepunktet

Bereits im Oktober hatte Schüler Anton Wagner (16) beim bundesweiten Wettbewerb INVENT a CHIP 2025 den 9. Platz belegt. Der renommierte Mikrochipwettbewerb wird jährlich vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem VDE – Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik ausgerichtet. Mit seinem selbst entwickelten Mikrochip mit KI-basierter Sprachsteuerung setzte sich Anton gegen rund 1.100 Teilnehmende von 147 Schulen aus ganz Deutschland durch. Für seine hervorragende Leistung erhielt er ein Preisgeld von 500 Euro. Die Siegerehrung fand im Rahmen des MikroSystemTechnik-Kongresses in Duisburg statt. Neben Preisgeldern erhielten die Preisträger die Möglichkeit, Kontakte zu Industrie und Hochschulen zu knüpfen und für ein Praktikum bei Bosch in Reutlingen vorgeschlagen zu werden.

Anton zeigte sich begeistert von den praktischen Erfahrungen im Wettbewerb: „KI-Entwicklung und -Implementierung waren vor der Teilnahme für mich eine fast komplette Blackbox – das hat sich geändert. Es machte Spaß, zu lernen, wie man FPGAs programmiert und wie neuronale Netze funktionieren.“

Susanne Becker

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