Gute Nachrichten für Dellwig

Bis 1928 entsteht ein familienfreundliches Quartier

0 04.06.2026

Dellwig. Dellwig erfährt eine kleine, aber feine Aufwertung. In der Prosperstraße gab die Stadt Essen einen Flüchtlingsstandort auf und verkaufte das 2.930 qm große Grundstück an die Allbau-Gruppe. Essens größter Wohnungsanbieter feierte nun in Anwesenheit von Oberbürgermeister Thomas Kufen, Bezirksbürgermeisterin Margarete Roderig, IME-Aufsichtsratsvorsitzender Stephan Neumann und Allbau-Geschäftsführer Dirk Miklikowski den traditionellen Spatenstich für den Bau von zwei freistehenden, dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 24 öffentlich geförderten Wohnungen (12 x 2-Raumwohnungen mit Wohnflächen von ca. 54 m², 3 x 3-Raumwohnungen mit Wohnflächen von ca. 73 m² und 9 x 4-Raumwohnungen mit Wohnflächen von ca. 99 m²) sowie 20 KFZ-Stellplätzen. Alle Wohnungen werden voraussichtlich ab 1. Quartal 2028 an die neuen MieterInnen übergeben; die Vermarktung beginnt im 3. Quartal 2027. Die Miete wird je nach Einkommensklasse für 18 Wohnungen bei 7,25 Euro/qm und für sechs Wohnungen je nach Einkommensklasse bei 8,40 Euro/qm liegen. Die Investitionskosten werden sich für die Allbau GmbH voraussichtlich auf 8,4 Mio. Euro belaufen.

Ein familienfreundliches Quartier entsteht bis 2028

Sämtliche Projektphasen - von der Entwicklung über die Planung und Ausschreibung sowie die Ausführung - übernehmen hauptsächlich Allbau-eigene Architekten und Ingenieure. Die beiden freistehenden, dreigeschossigen Mehrfamilienhäuser werden mit Flachdach und Keller errichtet. Alle Wohneinheiten werden durch eine entsprechende Zuwegung außerhalb und durch Aufzüge innerhalb der Gebäude barrierefrei erschlossen. Die Erdgeschosswohnungen verfügen über Terrassen – teilweise mit Mietergärten – alle übrigen Wohnungen über gartenseitige, überdachte Balkone. Teile des Außenbereiches sind für die Gemeinschaft nutzbar und inklusive Spielbereich für Kinder ansprechend gestaltet.

Die 20 KFZ-Stellplätze werden oberirdisch im rückwärtigen Grundstücksbereich angesiedelt und über die Rauchstraße erschlossen. Darüber hinaus werden insgesamt 50 Fahrradstellplätze in den Kellergeschossen sowie 6 Stellplätze für Lastenfahrräder an den Hauseingangsbereichen ausgeführt.

Beheizt werden die Häuser über eine Fußbodenheizung, die von zwei Luft-Wasser-Wärmepumpen je Gebäude mit Wärme versorgt wird. Die Warmwasserversorgung erfolgt dezentral über elektrische Durchlauferhitzer. Die Dachflächen werden als Retentionsdach mit extensiver Begrünung und Photovoltaikanlagen ausgeführt und somit nicht nur einen Großteil des anfallenden Regenwassers zurückhalten und verdunsten, sondern auch zur regenerativen Stromerzeugung beitragen. Darüber hinaus enthält die Planung Fassadenbegrünungen in Form von bodengebundenen Rankbepflanzungen mit Kletterhilfen.

Die geplanten Gebäude werden den energetischen Standard „BEG Effizienzhaus 55“ erreichen und somit den von der Landesregierung gesetzten Vorgaben der aktuellen Förderrichtlinie entsprechen.

Allbau-Geschäftsführer Dirk Miklikowski ist von dem gesamten Projekt begeistert: „Mit unserem Neubau antworten wir auch an dieser Stelle dem steigenden Bedarf an familiengerechtem und bezahlbarem Wohnen! Auch hier fließen die demografischen Veränderungen und gesellschaftlichen Herausforderungen in unsere Planungen ein. Barrierearme Wohnungen, familienfreundliche Grundrisse und ein nachhaltiges Mobilitätskonzept mit Dutzenden Fahrradstellplätzen sind heute wie hier in Dellwig feste Bestandteile vieler unserer Projekte.“ Erst im letzten Jahr hatte sein Unternehmen in unmittelbarer Nähe 28 öffentlich geförderte Mietwohnungen im Kraienbruch fertiggestellt und Ende März diesen Jahres mit dem Neubau von 28 öffentlich geförderten Mieteinfamilienhäusern in der Neustraße begonnen.  

Auch Oberbürgermeister Thomas Kufen freut sich über das kontinuierliche Engagement im öffentlich geförderten Wohnungsbau durch Allbau: „Unser kommunales Wohnungsunternehmen übernimmt somit regelmäßig Verantwortung für die Zukunft unserer Stadt und trägt dazu bei, dass bezahlbares Wohnen künftig ebenfalls möglich bleibt und Menschen unabhängig von ihrer finanziellen Situation ein modernes, sicheres und lebenswertes Zuhause auch hier im Essener Nordwesten finden können.“

Herausgegeben und Foto von Allbau

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