Gorki in der Alten Cuesterey

0 24.02.2019

BORBECK. Der russische Schriftsteller Maxim Gorki stand am 23. Februar im Mittelpunkt der Fotoausstellung „Russland" von Niklaus Roesler, die derzeit in der Alten Cuesterey gezeigt wird. Das passte in zweierlei Hinsicht: Die Fotos wurden im Raum der Essener Partnerstadt Nishni Nowgorod gemacht und Maxim Gorki wurde dort 1868 geboren. 1932 bis 1990 war die die fünftgrößte Stadt in Russland sogar nach dem Schriftsteller benannt. Erst 1990 erhielt das rund 1,2 Millionen Einwohner zählende „Gorki“ etwa 400 km östlich von Moskau am Zusammenfluss von Oka und Wolga wieder seinen ursprünglichen Namen. Seit 1991 sind Essen und die zwischen 1930 bis 1991 für Ausländer geschlossene Stadt Nishnij Nowgorod Partnerstädte.

Vor mehr als 30 Besuchern stellte Niklaus Roesler die Geschichte der Stadt und den Schriftsteller Maxim Gorki vor. In Einschüben dazu reflektierte Horst Beger zum Verhältnis von Gorki und Gott. Auch wenn Gorki kein Christ war, verwendete er für seine Gedanken über den Lauf der Welt christliche Wertvorstellungen und Begriffe. Die überraschend endende Lesung entließ den Leser oder Zuhörer mit vielen Anregungen, über das Leben nachzudenken.

Noch bis Sonntag geöffnet

Die Ausstellung von Nikolaus Roesler, der über 30 Jahre als Lehrer am Mädchengymnasium in Essen-Borbeck wirkte, ist noch bis Sonntagnachmittag, 24. Februar, bis 17 Uhr in der Alten Cuesterey Weidkamp 10, 45355 Essen Borbeck zu sehen.

Mehr: http://www.khv-borbeck.de/download/flyer/russland.pdf

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