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0 31.08.2026
FRINTROP. Auf vielfältige Aktivitäten sowie wohlgeordnete Finanzen in Verein und gleichnamiger Stiftung schaute am Freitag, 28. August, die Mitgliederversammlung des Fördervereins St. Josef-Frintrop e.V. zurück. Der Vorstand der 2005 gegründeten gemeinnützigen Initiative konnte danach im das Berichtsjahr 2025 eine Rekordförderung realisieren. Auch seine Fundraising-Aktivitäten zur Gewinnung zusätzlicher Fördermittel wurden von der Versammlung als erfolgreich bewertet. Dankbar erinnerte der 51 Mitglieder zählende Verein mit der verstorbenen Prof. Bernhardine Joosten an eine starke Säule: „Ihr Wirken ist spürbar, ihre Treuhandstiftung wichtiger Baustein der Vereinsarbeit“, so der Bericht von Arnd Brechmann.
Schwerpunkte waren im vergangenen Jahr die Installation des Kreuzweges von Egon Stratmann in der Pfarrkirche, die Subventionierung von gemeindlichen Personalkosten, die Aktualisierung der katholischen öffentlichen Büchereien, die Jugend- und Messdienerarbeit und die Unterstützung des Solidaritätswerks „Mission, Entwicklung, Frieden“. Ein Höhepunkt, so der Vorstandsbericht, wurde der Ehrenamt-Abend im Filmstudio „Glückauf“, an dem Hunderte Engagierte einen Gratis-Kinoabend als Anerkennung für den bürgerschaftlichen Einsatz erleben konnten.
Nach 21 Jahren als stellvertretender Vorstandsvorsitzender kandidierte Peter Winkel für die nächste Legislatur nicht mehr. Die Mitgliederversammlung zollte für sein herausragendes Engagement Lob, Dank und große persönliche Anerkennung. Peter Winkel wurde einstimmig mit einer Urkunde zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Als Kassenprüfer wurden Raimund Beinert und Werner Lübbering im Amt bestätigt, Schriftführer bleiben Dr. Herbert Fendrich, Schatzmeister Karl Köttler und Vorsitzender Arnd Brechmann. Alle drei Gründer sind seit Beginn wie die Prüfenden im Vorstandsteam aktiv.
Neu in den Vorstand wählte die Versammlung Kordula Sonntag. „Die in der Gemeinde seit vielen Jahren hoch engagierte Pädagogin läutet damit den wichtigen und notwendigen Generationswechsel in der Vorstandsarbeit ein“, so Arnd Brechmann. „Gut für den Förderverein und die gleichnamige Stiftung, die in Personalunion mit dem Förderverein die Finanzierung von Projekten, Ideen, Ehrenamt, Kultur und mehr jenseits der immer klammeren kirchlichen Kassen rund um den Kirchturm von St. Josef in den Himmelpforten realisieren hilft.“
Die Versammlung warf auch bereits einen Blick auf das kommende Jahr 2027, in dem Gemeinde und Pfarrei St. Josef ein rundes Jubiläum begehen können. Seit 150 Jahren steht die Kirche im Herzen Frintrops, genauso lange singt auch der Kirchenchor. Dr. Herbert Fendrich zeichnete der Mitgliederversammlung die Linien vor, die vor der Gemeinde liegen. Auch hier war der Vorstand des Vereins initiativ, der nach den Voten der Gremien die Projektleitung für „150 Jahre St. Josef“ übernommen hat. Motto, Claim und Perspektive auf das besondere Jubiläum sollen im Gottesdienst zum Auftakt des Gemeindefestes am Samstag, 12. September 2026, vorgestellt werden. „Vereinsmitglieder haben da einen kleinen Wissensvorsprung. Wer im Förderverein mitmachen will als Mitglied, als Förderer oder in Verantwortung, ist herzlich willkommen“, so Arnd Brechmann.

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