Essen stellt sich mit dem Niederfeldsee einem Online-Voting

50 Jahre Städte-WOW-Förderung – Wo steht das schönste Projekt in Nordrhein-Westfalen?

0 19.07.2021

ESSEN/ALTENDORF. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen sucht unter dem Motto "50 Jahre Städte-WOW-Förderung – Wo steht das schönste Projekt in Nordrhein-Westfalen?" die schönsten Städtebauprojekte in Nordrhein-Westfalen. Anlass ist das 50-jährige Jubiläum der Städtebauförderung.

Die Stadt Essen hat sich mit dem Projekt "Niederfeldsee" im Stadtteil Altendorf für den Wettbewerb beworben. In einer Mitteilung der Stadtverwaltung heißt es: "Durch die Neuanlage des Niederfeldsees, die Herstellung des überregionalen Radschnellwegs RS1 sowie die Wegnahme des Bahndammes ist ein öffentlicher Raum mit sehr hoher Aufenthaltsqualität entstanden. Es wurde ein lebendiger, durchmischter Wohnstandort unter Berücksichtigung der in Altendorf ansässigen Bewohnerschaft geschaffen."

Die Stärkung der Identifikation und des Verantwortungsgefühls der Bürgerinnen und Bürger wurde durch verschiedene Veranstaltungen während der Bauphase, wie beispielsweise. Baustellenführungen und der Illumination der Niederfeldseekonturen erreicht. Die Veranstaltungen fanden in der Eröffnungsfeier im August 2014 ihren Höhepunkt. Eine positive Folge daraus ist der ehrenamtliche Einsatz der Gruppe "Altendorfs Bürger engagieren sich", welche das Areal durch zusätzliche Reinigungsaktionen seit Mai 2012 sauber halten. Es ist ein gelungenes Beispiel für eine bauliche und soziale Entwicklung eines Stadtteils und somit das WOW-Projekt der Städtebauförderung der Stadt Essen.

Online-Voting noch bis zum 26. Juli

Die Stadt Essen bittet ihr Einwohnerinnen und Einwohner um Unterstützung bei dem Wettbewerb. Interessierte können noch bis zum 26. Juli 2021 online auf www.mhkbg.nrw/essen-3 für Essen abstimmen. Die besten drei Bewerber-Kommunen erhalten einen Gutschein in Höhe von jeweils 10.000 Euro. Außerdem werden die zwölf besten Beiträge zu einem Fotokalender für das Jahr 2022 gestaltet.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Interessierte auf www.mhkbg.nrw/nrwstaedtewow-info.

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