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0 31.05.2026
Essen. Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Juni 2026 setzt die Ruhrbahn die größte Neuordnung des Essener ÖPNV-Angebotes seit 10 Jahren um. Ziel des „Metropolnetz 2026 PLUS“ ist ein einfacheres und zukunftsfähiges Nahverkehrsnetz für das Bediengebiet Essen im ersten Schritt. Nahezu alle Straßenbahnlinien werden neu strukturiert. Und es verändern sich die Abfahrtszeiten der U-Bahnen und der Busse, um ein besser integriertes Angebot zu schaffen.
Wichtige Ziele in Essen werden so künftig direkter miteinander verbunden. Gleichzeitig schafft die Ruhrbahn bereits heute die Grundlage für zukünftige Angebotsverbesserungen, z.B. die Erschließung neuer Entwicklungsgebiete (Essen 51.), die Integration der Sanierungsprojekte wie Steeler Straße und Haus-Berge-Straße, den barrierefreien Ausbau von Haltestellen und natürlich die Umsetzung der Citybahn im Spätsommer 2026.
Die Neuordnung des Netzes ist eng mit der umfassenden Modernisierung der Infrastruktur verbunden. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Haltestellen barrierefrei ausgebaut und zentrale Streckenabschnitte modernisiert. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Infrastruktur in die Jahre gekommen ist. Dies bedeutet, dass weiter gebaut werden muss und dies zeitweise zu Einschränkungen führen kann. Zum Beispiel nutzt die Ruhrbahn unter anderem die Sommerferien in diesem Jahr für umfangreiche Maßnahmen. Die Informationsveranstaltung dazu wird am 18.06.2026 stattfinden.
Um diese Neuerungen dann aber in das bestehende Fahrplannetz gut zu integrieren und den Fahrgästen nicht ständig große neue Änderungen zu zumuten, hat sich die Ruhrbahn entschieden jetzt einen großen Fahrplanwechsel vorzunehmen. Das entwickelte Fahrplankonzept für das Bediengebiet Essen, das am 14.06.2026 zur Umsetzung kommt, ist abgestimmt mit dem Bediengebiet der Ruhrbahn in Mülheim. Denn uns ist klar, dass die Mobilitätsbedürfnisse der Bürger und Fahrgäste nicht an Stadtgrenzen enden.
Die Ruhrbahn startet ab dem 9. Juni 2026 eine intensive Informationskampagne, um ihre Fahrgäste über die Änderungen zu informieren. Dazu wird die Leitbeschilderung an neun Bahnhöfen aktualisiert. Mehr als 5.000 Fahrplanaushänge an über 1.500 Orten im gesamten Stadtgebiet Essen werden ausgetauscht. Das betrifft auch die Aktualisierung von über 1.500 Liniennetzplänen. Außerdem werden über 300 Schienennetz-Aufkleber in den 160 Schienenfahrzeugen aktualisiert.
Die Qualität unseres ÖPNV-Angebots zeichnet sich auch durch Sicherheit und Sauberkeit aus. Im Zuge des Fahrplanwechsels im Bediengebiet Essen werden 18 unterirdische Bahnhöfe bzw. Haltestellen, die stark durch unsere Fahrgäste frequentiert werden, extra gereinigt. Darunter fallen u.a. der Hauptbahnhof Essen, Rathaus Essen, Berliner Platz, Philharmonie und Altenessen Mitte. Zusätzlich werden an neun oberirdischen Haltestellen, darunter der Altenessener Bahnhof, Kronenberg, Bredeney und Sulterkamp, zusätzliche Reinigungsarbeiten stattfinden.
Versichern können wir den Bürgerinnen und Bürgern und natürlich unseren Fahrgästen, dass wir alles daransetzen, den Fahrplanwechsel am 14.06.2026 gut umzusetzen. Was wir nicht sofort schaffen, arbeiten wir nach. Das ist versprochen.
„Der umfangreiche Fahrplanwechsel ab dem 14. Juni ist ein großer Kraftakt – sowohl in unserer Planung als auch für unsere Fahrgäste, die sich auf neue Fahrzeiten einstellen müssen. Langfristig gewinnen wir dadurch jedoch eine stabile Grundlage, damit wir künftige Baustellen und Verbesserungen gezielt umsetzen können, ohne bei jeder Maßnahme das gesamte Netz neu zu strukturieren“, erklärt Ruhrbahn-Geschäftsführerin und Sprecherin Dr. Linda Kisabaka. „Unseren Fahrgästen stellen wir in unserer App, auf unserer Website sowie über Aushänge an den Haltestellen und in den KundenCentern umfassende Informationsmöglichkeiten bereit“, so Kisabaka weiter.
Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorständin der Stadt Essen für Umwelt, Verkehr und Sport: „Trotz der wirklich angespannten Haushaltssituation ist für die Stadt Essen ein attraktiver und funktionsfähiger ÖPNV Rückgrat für die Lebensqualität der Menschen und notwendig und wichtig für die Wirtschaft. Bereits im Jahr 2021 hat der Rat der Stadt mit der Verabschiedung eines neuen Liniennetzes die Grundlage für den nun folgenden großen Fahrplanwechsel gelegt. Hiermit wollen wir bessere Verbindungen und gleichzeitig die Grundlage für weitere Verbesserungen in der Zukunft schaffen.“
Buslinien
Im TagNetz der Ruhrbahn übernehmen neben den 3 U-Stadtbahn- und den 8 Tramlinien über 50 Buslinien die ÖPNV-Bedienung. Täglich ab 23.30 Uhr erfolgt die Umstellung auf das Nacht-Netz mit 16 NachtExpress-Linien und ergänzenden TaxiBus-Linien. Für die meisten Buslinien ändern sich lediglich die Fahrtzeiten und Anschlüsse.
Hier finden Sie alle Infos zum neuen Straßenbahn-Netz.


Ein starkes Netz 2026 PLUS präsentierten (v.l.n.r): Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorständin der Stadt Essen für Umwelt, Verkehr und Sport, Ruhrbahn-Geschäftsführerin und Sprecherin Dr. Linda Kisabaka, Dr. Anne Maertins (Bereichsleitung Markt & Angebot, Ruhrbahn) und Susanne Köster (Verkehrsplanung Markt & Angebot, Ruhrbahn)
Herausgegeben und Foto/Grafik von Ruhrbahn AG
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