Erfolgreiches Jahr für den VCA

Vor dem Volleyball-Zweitligisten liegen noch 12 Spiele

0 04.01.2021

Auch wenn es viele Schwierigkeiten und einige Rückschläge gab, das Jahr 2020 war für den VC Allbau ein erfolgreiches. Bevor das Team sein erstes Spiel im neuen Jahr am 19. Januar bei den Stralsunder Wildcats absolviert, bleibt Zeit für einen kleinen Rückblick.

Ein erfolgreiches Jahr, trotz Corona? Sportlich war das Jahr 2020 für den VC Allbau in der 2. Volleyball Bundesliga definitiv ein Erfolg. Zuhause bleiben die Essener Volleyballerinnen das gesamte Kalenderjahr 2020 ungeschlagen. Das Jahr startete Anfang Januar mit einem wichtigen Auswärtspunkt im Kampf um den Klassenerhalt. Durch ein 3:2 gegen RPB Berlin sicherte sich die Mannschaft von Trainer Marcel Werzinger zu Jahresbeginn einen wichtigen Auswärtspunkt in der 2. Volleyball Bundesliga Nord.

Nur eine Woche später mussten sich die Pottperlen beim Doppelauswärtsspieltag gegen den damaligen Spitzenreiter aus Stralsund 0:3 geschlagen geben. Am Tag darauf startete der VC Allbau mit dem 3:1-Erfolg gegen VCO Berlin eine vierwöchige Siegesserie. Es folgten Siege gegen DSHS SnowTrex Köln (3:2), SV Bad Laer (2:3) und BSV Ostbevern (3:1), ehe man Ende Februar gegen den Tabellenzweiten BBSC Berlin (0:3) das Feld erstmals wieder als Verlierer verließ. Im letzten Spiel vor dem coronabedingten Saisonabbruch Anfang März wurde der SCU Emlichheim eindrucksvoll mit 3:0 besiegt.

Fünf Siege aus acht Spielen

Fünf Siege aus acht Spielen konnten sich als Aufsteiger mehr als sehen lassen. Nach diesen starken Auftritten zu Beginn des Jahres beendeten die Borbeckerinnen die abgebrochene Saison nach neunzehn von vierundzwanzig Spielen auf einem starken siebten Tabellenplatz. "In den acht Wochen von Anfang Janaur bis Ende Februar haben wir als Mannschaft eine super Arbeit abgeliefert. Die starken Mannschaftsleistungen von Woche zu Woche standen im Vordergrund und spiegelten sich in den MVP-Auszeichnungen wieder", war Trainer Marcel Werzinger damals mächtig stolz auf seine Mädels.

In den acht Spielen wurden sechs verschiedene Spielerinnen mit der MVP-Auszeichnung geehrt. Während Außenangreifern Lena Werzinger gleich drei Mal ausgezeichnet wurde, sicherten sich Zuspielerin Natalie Wolter, Diagonalspielerin Lisa Schreiner, Außenangreiferin Sandra Ferger und die Liberas Lea Adolph und Gianna Limmroth jeweils eine MVP-Auszeichnung.

Die neue Saison startete für die Essener Volleyballerinnen im September mit drei Siegen. Während sich der VC Allbau in eigener Halle gegen RC Sorpesee und die Stralsunder Wildcats jeweils mit 3:0 durchsetzte, gelang auswärts ein 1:3 Erfolg gegen SCU Emlichheim. Anfang Oktober folgte das Spitzenspiel zweier bis dahin ungeschlagenen Mannschaften. Nachdem der erste Satz gegen DSHS SnowTrex Köln mit 28:30 denkbar knapp verloren ging, mussten sich die Essener Volleyballerinnen letztlich 0:3 geschlagen geben.

Corona-Pause

Das Heimspiel gegen Borken eine Woche später musste coronabedingt ausfallen, da sich die Münsterländer in Quarantäne befanden. Nach zwei spielfreien Wochenenden machten sich die Essenerinnen Ende Oktober auf den Weg zum Doppelauswärtsspieltag nach Berlin. Mit fünf Punkten aus einem 3:1-Auswärtssieg gegen BBSC Berlin sowie einem 3:1-Tie-Break Sieg gegen VCO Berlin brachte der VC Allbau beinahe die volle Punkteausbeute mit nach Hause.

Mit dem Heimspiel an Halloween gegen den Aufsteiger aus Hamburg musste erneut ein Heimspiel coronabedingt abgesagt werden, da den Gästen die verpflichteten Testmöglichkeiten nicht zur Verfügung standen. Im Nachholspiel gegen Borken Anfang November erspielten sich die Essener Volleyballerinnen eine souveräne 2:0-Führung, bevor sich der fehlende Rhythmus erstmals bemerkbar machte. Erst im Tie-Break gelang es, den Heimsieg einzufahren.

Es folgte eine zweieinhalbwöchige Zwangspause. Fünf Spielerinnen wurden positiv auf Covid-19 getestet und die Mannschaft vom Gesundheitsamt Essen für zwei Spieltage aus dem Spielbetrieb genommen. Erst in der Woche vor dem Auswärtsspiel in Dingden konnte der VC Allbau Essen das Training wieder aufnehmen. Die Leistung in Dingden reichte nicht, um einen Satzgewinn einzufahren. Mit 3:1 mussten sich die Pottperlen geschlagen geben.

Eine Woche später wurde erneut ein Heimspiel abgesagt. Diesmal, weil die Gäste aus Ostbevern einerseits aufgrund einer behördlichen Anordnung keine Trainingsmöglichkeiten hatten und andererseits weil es für den BSV Ostbevern nach einigen Corona-Fällen innerhalb der Bundesligamannschaft nicht in Frage kam, in den Trainings- und Spielbetrieb zurückzukehren. Nach dem erneut spielfreien Wochenende ging es Mitte Dezember zum Aufsteiger nach Bonn, den der VCA mit einem 1:3 wieder verließ.

Das erste Spiel der Rückrunde am Wochenende vor Weihnachten fand nicht mehr statt, da sich die Volleyball Bundesliga entschied, den Spielbetrieb bis einschließlich 10. Januar auszusetzen. "Mit dieser Maßnahme trägt die VBL dem dringenden Appell der Bundeskanzlerin und der Landesregierungen Rechnung, auch über den Umfang der erlassenen Verordnungen hinaus, Kontakte zu reduzieren", sagt Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga.

Starke Bilanz des Jahres 2020

Auch die Niederlagen in den letzten beiden Spielen ändern nichts an der erfolgreichen Bilanz des VC Allbau Essen im Kalenderjahr 2020. "Es ist natürlich schade, das Jahr mit zwei Niederlagen zu beenden, aber auch Rückschläge gehören zum Sport dazu. Wir haben den Rhythmus nach der Zwangspause verloren und gegen Dingden sowie Bonn keine guten Spiele gemacht", so Trainer Marcel Werzinger.

Weiter geht es für die Essener Volleyballerinnen mit der Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben. Zwölf Spiele plus satte fünf Nachholspiele haben sie von Januar bis April noch zu absolvieren. "Gerne darf es in 2021 ähnlich erfolgreich weitergehen", hofft Werzinger.

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