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0 17.03.2026
Essen/Mülheim. Die Ruhrbahn wird am kommenden Donnerstag, 19. März 2026, ganztägig von Betriebsbeginn bis Betriebsende bestreikt. Das geht hervor aus einem Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Die Ruhrbahn muss erneut ihre Fahrgäste darüber informieren, dass während der Arbeitskampfmaßnahmen keine Nahverkehrsdienstleistungen in Essen und Mülheim angeboten werden können. Auch die E-Wagen sind nicht im Einsatz.
Ebenfalls aus diesem Grund müssen die Ruhrbahn-KundenCenter sowie die Fundbüros am Donnerstag geschlossen bleiben.
Nicht alle Verkehre vom Streik betroffen
Vom Streik nicht betroffen sind die Fahrten zur Beförderung von Schüler*innen zwischen Schule und Sportstätte sowie die Beförderung von Förderschüler*innen in Kleinbussen. Auch Bussi wird zu den gewohnten Betriebszeiten fahren.
Es ist erneut gelungen, eine Lösung für die Besucher*innen der Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Elektro (SHK+E ESSEN ) zu finden: Es wird ein Bus-Shuttle für Messe-Besucher*innen durch einen von der Ruhrbahn beauftragten Subunternehmer eingerichtet. Der Bus-Shuttle pendelt von 8 Uhr bis 18 Uhr alle 15 Minuten zwischen dem Hauptbahnhof Bussteig 4/Bussteig 5 und dem Messegelände.
Die Regional- und S-Bahnen fahren innerstädtisch die Bahnhöfe an:
S-Bahnen und Regionalzüge.
Aktuelle Sperrungen und Baumaßnahmen bei S- und Regionalbahnen:
http://www.zuginfo.nrw
Da es voraussichtlich in den benachbarten Verkehrsunternehmen ebenfalls zu Einschränkungen kommen kann, sind auch die städteübergreifenden Linien betroffen. Bitte informieren Sie sich bei den jeweiligen Verkehrsunternehmen.
Bitte beachten Sie: In fremden Fahrplan-Apps kann es während des Streiks zu fehlerhaften Fahrplanangaben kommen. Die Ruhrbahn empfiehlt daher, sich tagesaktuell über die Ruhrbahn-App ZÄPP oder über die offiziellen Informationskanäle der Ruhrbahn zu informieren.
Wichtiger Hinweis:
Über die Auswirkungen der Streikaufrufe für Montag, den 16. März, und für Dienstag, den 17. März, haben wir Sie am vergangenen Freitag informiert. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat zusätzlich zu diesem Streikaufruf für den 19. März auch für Mittwoch, 18. März 2026 die technischen Bereiche der Ruhrbahn zum Streik aufgerufen, die für die Wartung und Instandhaltung der gesamten Fahrzeugflotte sowie die Instandhaltung der Infrastruktur verantwortlich sind. Hierdurch kann es bis Freitagmorgen zu Problemen bei der Verfügbarkeit von Bussen und Bahnen kommen, weil sich bspw. Problembehebungen oder notwendige Reparaturen durch den Streik verzögern.
Vor dem Hintergrund der engen Taktung der Warnstreiks vor der dritten Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft ver.di und des Kommunalen Arbeitgeberverbandes NRW und der aktuellen Situation der hohen Spritpreise möchten wir unser Unverständnis für das Vorgehen der Dienstleistungsgesellschaft ver.di äußern.
Wir bedauern die entstehenden Unannehmlichkeiten für unsere Fahrgäste sehr.