Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns an:
Sie möchten Ihren Beitrag veröffentlichen lassen? Dann nutzen Sie unser
Sie möchten das ehrenamtlich arbeitende Nachrichtenportal borbeck.de unterstützen?
Mit einer Spende für mehr Inhalt und das interaktive leserfreundliche Layout helfen Sie uns sehr, aktuell und zuverlässig zu berichten, Tag für Tag! Auf Wunsch ist eine Spendenquittung möglich.
0 11.11.2025
Frintrop. Einmal mehr luden Herbert Schlotmann und Klaus Gal im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe "Klaus & Herbert laden ein, zum Kabarett ins Pfarrheim von St. Josef in Frintrop ein. Rappelvoll war es am vergangenen Freitag (8. November) wieder einmal.
Erstmalig stellte sich Christoph Brüske, der Verbaltaifun aus dem Rheinland und ehemaliges Mitglied des Improvisationstheaters Springmaus in Bonn an der Schlenterstraße vor. Zwar etwas heiser durch eine Erkältung, aber trotzdem mit dem festen Willen, unter dem Frintroper Publikum Bauchkrämpfe vom Lachen zu verursachen. Zwei Stunden lang. Kabarett und Witz mit viel Intellekt.
Gerade 60 geworden musste er den vielen Gleichaltrigen (und älteren) im Publikum nicht die Welt eines Babyboomers erklären. Denn die saßen ja in großen Massen im Publikum. Die mit den Bauchkrämpfen vor Lachen am Ende der Veranstaltung.

Und mit Aussprüchen wie "Frintrop oder auch das Paradies auf Erden" und seiner gereimten Laudatio auf den westlichsten Essener Stadtteil ganz am Ende des Abends hatte er die Zuschauer bei der Heimatseele gepackt. Seiner Erkältung geschuldet konnte er diese gereimte Laudatio leider nur sprechend vortragen, denn eigentlich bringt der ausgebildete Bass-Bariton derlei Lobeshymnen musikalisch auf die Bühne. Bevorzugt zur bekannten Melodie von New York, New York. Passt ja auch irgendwie zu Frintrop. New York und Frintrop, zwei Sehnsuchtsorte.

Schade, dass dieser Abend so schnell beendet war. Bitte komm bald wieder, lieber Christoph Brüske. Lieber Verbaltaifun.
Vor mehr als zwölf Jahren, genau am 23. Mai 2013, fand die erste Veranstaltung unter dem Motto „Klaus und Herbert laden ein“ statt. Hinter den Namen stecken die bekannten Frintroper Klaus Gal und Herbert Schlotmann.
Freudig und ein wenig stolz blicken die beiden auf 118 Veranstaltungen zurück. Über 15.500 Besucher nahmen bislang an der Veranstaltungsreihe teil, deren Einnahmen vollständig an soziale Einrichtungen gespendet werden. Insgesamt konnten aus Eintrittsgeldern und Besucher-Spenden bereits über 54.000 Euro gesammelt werden.
Diese verteilten die beiden u.a. an folgende Einrichtungen:
Förderverein Cosmas + Damian Hospiz
Friedensdorf Oberhausen
Kindernothilfe Duisburg
McDonald‘s Kinderhilfestiftung
Aktion Lichtblicke e. V.
Dank der Unterstützung eines Sponsors können sie ihr Engagement im Jahr 2026 fortsetzen.
Dem abwechslungsreichen Programm bleiben sie dabei treu: Das beliebte Senioren-Tanzcafé „Rock am Stock“ wird ebenso dabei sein wie verschiedenste Veranstaltungen
für alle Altersgruppen. Freuen Sie sich darauf, hochkarätige Künstler hautnah zu erleben!
Und so bringen die beiden Dank des Sponsors und ihrem persönlichen Engagement viel Freude nach Frintrop. Die Besucher sind begeistert.
Klaus Gal hatte als Pfarrer der Gnadenkirche in Frintrop 30 Jahre lang stets ein offenes Auge und Ohr für seine Mitmenschen. Er war Motor und Initiator für die zahlreichen kulturellen Veranstaltungen in der Gnadenkirche. Seine Freude an Literatur und sein Talent, Texte vorzutragen, wurde in den beliebten Weihnachtslesungen deutlich.
Herbert Schlotmann ist bekannt durch seine 20-jährige Tätigkeit als Zweigstellenleiter der Sparkasse in Frintrop sowie sein langjähriges Engagement als erster Vorsitzender des Bürger- und Verkehrsvereins Essen-Frintrop. Seine humorvollen Ansprachen und Moderationen bei verschiedenen Anlässen sind vielen bestens in Erinnerung.
Kommentare
Einen Kommentar schreiben