Der Ball rollt am Wasserturm

"Training light" bei Adler Union Frintrop mit vielen Einschränkungen

0 25.05.2020

Die Sportplätze sind wieder geöffnet, doch das heißt nicht, dass überall die Fußballer wieder ihre Schuhe schnüren können. Während beispielsweise die Fußballer von RuWa weiterhin eine Zwangspause haben, rollt seit einigen Tagen der Ball wieder am Wasserturm – wenigstens ein bisschen.

Von richtigem Fußball kann zwar noch nicht die Rede sein, aber Kids und deren Eltern freuen sich, dass es wieder auf den Platz geht. Doch so einfach war der Weg dorthin nicht. Zuvor mussten die Frintroper Hygieneexperten um den stellvertretenden Jugendleiter Patrick Theisen geistige und organisatorische Schwerarbeit leisten, um den Kickern ab der E-Jugend ein Konzept zu erarbeiten und umzusetzen, das es in sich hat. Dieses Konzept garantiert kontaktfreien Zugang zur und Abgang von der Anlage und natürlich kontaktfreies Training selbst unter Wahrung der vorgeschriebenen Abstände. Sichergestellt wird auch die Erfüllung der allgemeinen Hygieneanforderungen.

Schlüssiges Konzept

Dass das gesamte Konzept mit dem disziplinierten Verhalten der Sportler und Verantwortlichen im Verein steht und fällt, ist und war dabei allen klar. Am vergangenen Dienstag überzeugte sich Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen persönlich von der Schlüssigkeit und der praktischen Umsetzung des aktuellen Corona-Trainingskonzepts und war zufrieden. In Begleitung des Ersten Werkleiters der SBB, Herrn Kurz und dem Geschäftsführer des ESPO, Thorsten Flügel, sparte er nicht mit Anerkennung. Der OB warnte aber auch sehr eindringlich davor, die höchste Achtsamkeit und Vorsicht sinken zu lassen. Nur mit Achtsamkeit und konsequentem Durchhalten der getroffenen Maßnahmen kann ein böses Eigentor vermieden werden.

Auf seiner Facebook-Seite berichtete der OB von seinen Eindrücken:

Auch in Essen sind Sportplätze für den Trainingsbetrieb wieder geöffnet. Mich interessiert, wie Vereine die Auflagen zum kontaktfreien Trainieren oder der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln umsetzen. Gestern habe ich die Bezirkssportanlage am Wasserturm besucht, um mir beim DJK Adler Union Frintrop den Betrieb anzusehen. Der Verein hat ein Konzept erarbeitet, das den Trainingsbetrieb ab der D-Jugend ermöglicht. Die Verantwortlichen haben mir berichtet, dass beim einzelnen Betreten und Verlassen alle Spielerinnen und Spieler ihre Hände desinfizieren müssen, alle Kinder, Jugendliche und Senioren kontaktlos und mit viel Abstand trainieren und Freiwillige kontrollieren, dass niemand unbefugt den Platz betritt. Ich bin sehr beeindruckt, wie diszipliniert alle Sportlerinnen und Sportler sich auf dem Platz verhalten und wie verantwortungsvoll und vorsichtig die Vereinsmitglieder mit der Situation umgeht. Auch, wenn besonders den jüngeren Sportlern anzumerken war, dass ihnen das „richtige“ Spiel fehlt, habe ich gesehen, wie groß die Freude war, wenigstens wieder Grundtechniken üben zu können.

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