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0 29.04.2026
Dellwig. Am Montagvormittag (27. April) wurde die Feuerwehr Essen um 10:58 Uhr durch Lehrkräfte zu einer Schule an der Ripshorster Straße im Stadtteil Dellwig alarmiert. Grund hierfür waren mehrere Schülerinnen und Schüler, die über Atemwegsreizungen klagten.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: Auf dem Schulhof klagten zahlreiche Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren über Hustenreiz sowie tränende Augen. Mehrere Klassen befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch im Schulgebäude. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler reagierten umsichtig, indem sie Türen und Fenster schlossen und zunächst in den Klassenräumen verblieben.
Umgehend ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung in das Gebäude vor. Parallel dazu wurden Messungen durchgeführt, die jedoch ohne Feststellung blieben. Als Ursache der Beschwerden konnte in einer Toilette versprühtes Reizgas erkundet werden, welches sich im Gebäude ausbreitete.
Aufgrund der Anzahl der betroffenen Jugendlichen wurden zusätzliche Kräfte des Rettungsdienstes nachalarmiert. Insgesamt wurden 19 Kinder durch den Rettungsdienst, darunter auch der Leitende Notarzt, gesichtet. Sechs Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren wurden zur weiteren Behandlung mit Rettungswagen in umliegende Kinderkliniken transportiert.
Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich im Wesentlichen auf die Belüftung der betroffenen Bereiche. Diese zeigte schnell Wirkung, sodass das Gebäude nach kurzer Zeit wieder betreten werden konnte. Im Anschluss konnten auch die zuvor in den Klassenräumen verbliebenen Schülerinnen und Schüler das Gebäude verlassen.
Die Feuerwehr Essen war mit einem Löschzug der Berufsfeuerwehr, mehreren Sonderfahrzeugen, dem Führungsdienst sowie Kräften des Rettungsdienstes - darunter vier Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und der Leitende Notarzt - für rund eineinhalb Stunden mit rund 50 Einsatzkräften im Einsatz.
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