"Essen 51" rückt näher an die Zollstraße

Bäume werden gefällt - Graffiti-Mauer abgerissen

0 06.02.2021

BERGEBORBECK/ESSEN 51. Die Baumaßnahmen für das neue Stadtquartier ESSEN 51. schreiten voran. Die Maßnahmen zur Bodenaufbereitung sind nun zwischen die Zollstraße und die Pferdebahnstraße vorgerückt. Deshalb ist zurzeit die Zufahrt in die Helenenstraße von der Pferdebahnstraße aus nur noch bis zur Zeche Amalie möglich, die Durchfahrt der Zollstraße zwischen der Helenenstraße und der Haus-Berge-Straße ist für den Verkehr gesperrt.

Es wurde bereits tüchtig gerodet und damit begonnen, den dort illegal abgelagerten Sperrmüll zu beseitigen. Besonders imposant ist der Haufen Altreifen, der im Zuge der Arbeiten aufgeschichtet wurde.

Zwei große "Leiders" gibt es allerdings: Die Bäume an der Zollstraße werden gefällt. Und mit der alten Zechenmauer verschwindet auch das Dorado für Graffiti-Künstler (borbeck.de wird unter der Rubrik "Kultur und Bildung" einige der letzten Graffiti zeigen).

Die Stadtverwaltung versichert, dass die Rodungsmaßnahme in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde, der Beteiligung der Forstbehörde sowie unter Begleitung der von der Thelen Gruppe eingesetzten ökologischen Baubegleitung erfolge.

In der Mitteilung der Stadt heißt es weiter: "Der Ausgleich der Bäume entlang der Zollstraße ist im Rahmen des Umbaus der Zollstraße incl. der Weiterführung der Zollstraße bis zum der Berthold-Beitz-Boulevard (Arbeitstitel ,Südspange') vorgesehen. Die ,Südspange', in der auch zukünftig die neue ,Citybahn'-Linie verkehren wird, soll in den nächsten Jahren als attraktive, verkehrsberuhigte Erschließungsstraße mit Alleecharakter um- und ausgebaut werden."

Ein letzter Schienenrest auf der Zollstraße zeugt von der großen Vergangenheit des Kruppschen Geländes. Etwas weiter nach rechts stand die Bautechnik und dahinter das M3-Gelände mit dem Eisenbahnbau. Jetzt wird das Gelände baureif gemacht für Essen 51.

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