Bunte Blumen statt grüner Wiese machen den Jahnplatz schöner

Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein

0 07.12.2021

ALTENDORF. Es geht voran auf dem Jahnplatz in Altendorf. Nachdem die Baumaßnahme für Kanalisierungsarbeiten am Sälzer Bach - und der damit einhergehenden Unterschung auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg - Anwohner und Passanten einige Jahre lang geplagt hatte, wurde jetzt "ein Ort der Begegnung und des Verweilens in Altendorf" geschaffen – wie es in einer Verwaltungsmitteilung heißt.

Grün und Gruga Essen gestaltete den Platz aufwändig um: Neue Wege wurden angelegt und verschiedene Sitzgelegenheiten, wie Ruhrsandsteinfelsen, Eichenholzschwellen und Sitzbänke eingebaut, die nun von artenreichen, neu angelegten Staudenbeeten umrahmt werden. Zudem pflanzte Grün und Gruga drei Ebereschen und einen Geweihbaum. Die Ebereschen - auch Vogelbeere genannt - bieten Insekten und Vögel Raum und Nahrung. Der Geweihbaum - aus Amerika stammend - ist absolute unempfindlich gegen das Stadtklima und verträgt trotzdem gelegentlich nasse Füße. Ausgewachsen ist der Baum zudem ein guter Schattenspender.

Damit sich in Zukunft nicht nur die Altendorfer, sondern auch Bienen und Insekten auf dem Jahnplatz wohl fühlen, wird Grün und Gruga im Frühjahr 2022 noch eine artenreiche Wildblumenwiese auf dem Großteil der Fläche einsäen. Zum Schutz des Bodens wurde im Herbst eine Zwischeneinsaat aus Bienenweide angelegt, um mögliches Unkrautwachstum bis zur Einsaat der Wildblumenwiese im Frühjahr zu unterdrücken. Bereits im vergangenen Jahr hatten sich viele Altendorfer über den blühenden Mohn, Schlafmützchen und viele andere Blumen gefreut, die den Jahnplatz schmückten.

Das Bild oben ist von Grün und Gruga in Blickrichtung Essen 51 aufgenommen. Man kann im Hintergrund das Fördergerust von Helene Amalie erkennen. Bis dorthin soll - nach Plänen für den neuen Stadtteil die Grünfläche entwickelt werden.

Das kleine Bild zeigt den Jahnplatz Richtung Holtener Straße. Von Jahnplatz aus bis zum Niederfeldsee ist es nur ein Katzensprung. Foto: Grün und Gruga

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