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1 16.03.2026
ESSEN/BORBECK. „Borbeck als eine Wiege des Umweltschutzes“ hätte der Titel einer Veranstaltung sein können, die der Historische Verein Essen veranstaltet hat.
„Wie die Umweltbewegung in Essen begann“ nannten die Veranstalter ebenso zutreffend das Treffen mit den Zeitzeugen Alex Kunkel, Horst Pomp und Wolfgang Sykorra im Haus der Essener Geschichte. Die von Moderator Andreas Bomheuer geführten Gespräche belegten, dass persönliches Erleben von Umweltbelastungen deren Einsatz für den Umweltschutz begründeten: Alex Kunkel erlebte in den 1980er-Jahren die Not seines an Pseudokrupp erkrankten Sohnes, Wolfgang Sykorra litt als Kind in den Jahren der Nachkriegszeit unter den Emissionen der Bergeborbecker Zinkhütte und Horst Pomp als Mediziner erfuhr die Notwendigkeit des Umweltschutzes aus wissenschaftlichen Erkenntnissen und schloss sich deshalb nach seinem Wechsel von Cuxhaven nach Borbeck im Jahr 1973 Clemens Schmeck und Rolf Roskothen an, die 1962 die Dellwiger Interessengemeinschaft gegen Luftverschmutzung gegründet hatten. Die drei Zeitzeugen setzen sich noch heute in unterschiedlichen Bereichen für den Umweltschutz ein. Der Vortragssaal war voll besetzt. Das Thema fand sogar das wissenschaftliche Interesse des Instituts für Soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum.
Auf dem Bild v.l.: Alex Kunkel, Andreas Bomheuer, Wolfgang Sykorra, Horst Pomp.
Kommentare
Kommentar von Alex Kunkel |
Vielen Dank für diese Meldung über unsere Veranstaltung im Haus der Essener Geschichte. Auf meiner Webseite www.smog-pott.de verarbeite ich die umfangreiche Umweltgeschichte im Essener Norden für die Jahre 1980 bis 2000. Ich war bei 4 Bürger-Initiativen aktiv und wir haben viel erreicht damals: Gegen behördliche Ignoranz und auch mächtige Industrie-Interessen. Wer dazu etwas weiss, Erinnerungen teilen möchte oder noch schriftliches Material oder Fotos zu Hause hat darf mich gerne kontaktieren: 0201 588550 oder [email protected]
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