Ausgezeichnet! Bilinguale Englisch-Zertifikate und drei Mal „B1“ in Französisch

GymBo-Zehntklässler/innen erhalten Sprachzertifikate

0 07.07.2024

Borbeck. Der Abschluss der zehnten Klasse ist schon eine Zäsur – und obwohl die meisten GymBo-Schüler/innen ihre Schullaufbahn in der gymnasialen Oberstufe fortsetzen, sehen sie am Ende der Sekundarstufe I schon einen Lebensabschnitt zu Ende gehen. Kein Wunder, denn sie müssen die Zentrale Prüfung bestreiten, erwerben den Mittleren Schulabschluss und bekommen – wenn sie den bilingualen Bildungsgang bei entsprechenden Leistungen belegt haben – auch ein Sprachzertifikat.

So bezeugen die Bescheinigungen über den Besuch des Bilingualen Bildungsgangs am Ende der Sekundarstufe I, dass die GymBo-Schülerinnen und Schüler ab der Erprobungsstufe in jedem Schuljahr mehr Englischstunden sowie Unterricht in den Sachfächern Erdkunde und Geschichte bilingual – also auf Deutsch und auf Englisch – erfahren haben. Drei Lernende haben außerdem ein Französisch-Zertifikat des Sprachniveaus B1 erworben, auf das im Rahmen der DELF-Arbeitsgemeinschaft von Frau Köhler vorbereitet wird. Die Sprachzertifikate können die Schülerinnen und Schüler nun bei Bewerbungen für Praktika, für die Ausbildung oder ein Studium nach dem Abitur nutzen.  

Viele der ausgezeichneten Schüler/innen haben in den letzten sechs Jahren darüber hinaus zusätzliche Englisch-Angebote des GymBo genutzt, um ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen: Von bilingualen Abenden mit Aufführungen über Workshops zur Rhetorik bis hin zum Wahlpflichtfach Business English werden viele Möglichkeiten geboten, kommunikative Kompetenzen weiter auszubauen. Doch ist es auch das Ziel des GymBo, sprachbegabten Schüler/innen des MINT-Zweiges Möglichkeiten zu eröffnen: So gehen die diesjährigen DELF-Diplome etwa an Lernende des naturwissenschaftlichen Zweiges. Zudem können bilingual unterrichtete Sachfächer in der Oberstufe auch von MINT-Schüler/innen belegt werden. Und auch eine weitere Neuerung steht den Lernenden beider Profile offen: Die Vorbereitung auf Erwerb des renommierten Cambridge-Zertifikats, das im nächsten Schuljahr im Rahmen eines Projektkurses angeboten wird.

Schulleiter Lars Schnor misst Fremdsprachkompetenzen eine hohe Bedeutung bei – auch und gerade in Zeiten von Künstlicher Übersetzungs-Intelligenz. „Umfassende Sprachkenntnisse sind zentral für ein gelingendes interkulturelles Verständnis“, sagt Schnor. Eine Unterhaltung ohne KI zu führen, schaffe etwa Nähe und Vertrauen zwischen Menschen verschiedener Kulturen; man müsse einander zuhören und wissen, wie man Gedanken angemessen ausdrücke. „Sinnstiftend miteinander zu kommunizieren, wird auch in Zukunft ein wichtiges Element von internationalem Dialog sein – und darauf wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler optimal vorbereiten.“    

Und so schließt sich der Kreis dann auch langsam: Am Ende dieser ersten Etappe ihrer schulischen Laufbahn halten die Zehntklässler stolz ihre Sprachzertifikate in den Händen. Nicht nur als Beweis für ihre Leistungen, sondern auch als eine wertvolle Ressource für ihre zukünftigen Wege – sei es in der Oberstufe, in Praktika oder später im Studium und Berufsleben.

Text und Foto: Sonja Klever

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