200 Quadratmeter für Bienchen und Blümchen

Matthäusfriedhof ist auch ein Ort für die Bewahrung der Schöpfung

0 12.04.2019

BORBECK. Im Verständnis der evangelischen Gemeinde Borbeck-Vogelheim ist der Friedhof nicht nur letzte Ruhestätte der Verstorbenen, sondern auch Ort der Lebenden. Hier kann man miteinander ins Gespräch kommen, sich entspannen, einander begegnen, sich an Pflanzen und Tieren erfreuen.

"Wir sehen unseren Matthäusfriedhof auch als Grüne Lunge in Borbeck. Mancher nennt ihn sogar schon mal kleine Gruga", sagt Daniel Stender von der Friedhofsverwaltung der Gemeinde. "Wir sehen ein großes Potenzial in unserem Friedhof und das geht weit über die Bestattungen hinaus. Alte Traditionen sollen bewahrt und gleichzeitig neue Ideen hinzugenommen werden", so Stender.

Keine Frage: Der Friedhof ist der Kirchengemeinde sehr wichtig; er ist ein wahrer Schatz der Gemeinde und verdient es, Aufmerksamkeit zu bekommen und erhalten zu werden. Die Gemeinde handelt konsequent: "Dieses Verständnis ist Grundlage für Projekte wie das aktuelle,  die neue ca. 200 m² große Blumenwiese. Wir wollen dem Insektensterben entgegen wirken und unsere Schöpfung bewahren."

Zum Bild: Friedhofsgärtner Ulrich Bylsma und Friedhofsverwalter Daniel Stender hängen Nistkästen auf und säen Blumen für die Insekten. Die Nistkästen sind übrigens auf dem kompletten 30.000 m² großen Friedhof verteilt.

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