Bundesweiter Warntag am 10. September

Erprobung verschiedener Warnmittel und -kanäle

0 04.09.2026

Essen. Am kommenden Donnerstag, 10. September, findet der Bundesweite Warntag 2026 statt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) und die Kreise und Kommunen werden in einer gemeinsamen Übung die Warnung der Bevölkerung erproben. In der Stadt Essen werden am Donnerstagvormittag um 11 Uhr die Sirenen ertönen.

Verschiedene Warnmittel kommen zum Einsatz

Um einen möglichst großen Teil der Bevölkerung zu erreichen, kommt ein so genannter Warnmittelmix zum Einsatz. Die Nationale Warnzentrale des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wird über das Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes zentral auf verschiedenen Wegen warnen. Dazu zählen zum Beispiel Warn-Apps wie "NINA" (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) und "KATWARN", aber auch 58 digitale Stadtinformationstafeln und Lokalmedien. Zudem werden Warnmeldungen über das sogenannte Cell Broadcast verschickt. Dabei handelt es sich um einen Mobilfunkdienst, mit dem Warnnachrichten direkt auf das Handy oder Smartphone geschickt werden können. Mit keinem anderen Warnkanal können aktuell mehr Menschen direkt erreicht werden.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, wird ein sogenannter Warnmittelmix eingesetzt. Die Nationale Warnzentrale des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) nutzt dafür das Modulare Warnsystem (MoWaS), über das die Probewarnung an verschiedene Warnkanäle verbreitet wird. Dazu zählen beispielsweise die Warn-Apps "NINA" (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) und "KATWARN", 101 digitale Stadtinformationstafeln sowie lokale Medien. Zusätzlich werden Warnmeldungen über den Mobilfunkdienst Cell Broadcast verschickt, der Nachrichten unmittelbar auf Handys und Smartphones übermittelt. Dieser Kanal erreicht derzeit die meisten Menschen.

Die Feuerwehr Essen wird um 11 Uhr die aktuell 87 Sirenen im Stadtgebiet auslösen, um deren Funktionalität zu testen. Weiterhin hat die Feuerwehr Essen insgesamt zehn Warnfahrzeuge, um die Bevölkerung effektiv zu warnen und zu informieren. Auch die Funktionalität dieser wird am Warntag getestet. Ergänzend dazu werden die Warnungen über soziale Medien und die städtische Website verbreitet.

Ziel des Probealarms ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren und das Verständnis für die Funktion und den Ablauf von Warnungen zu verbessern. Weiterhin soll auf verfügbare Warnmittel wie Sirenen, Warn-Apps und Cell Broadcast hingewiesen werden.

Die Bürger*innen werden gebeten, am Warntag die Notrufnummern 112 und 110 nicht mit Nachfragen zu blockieren.

Warnablauf

11 Uhr: Auslösung der Sirenen in folgendem Ablauf (mit jeweils fünf Minuten Pause zwischen den Tonfolgen):Eine Minute Entwarnung
Eine Minute Warnung
Eine Minute Entwarnung
11 Uhr: Veröffentlichung der Warninformationen im Internet, in den sozialen Medien und Cell Broadcast
11:45 Uhr: Meldung zur Entwarnung
Weitere Informationen finden Interessierte auf www.essen.de/sirenen und auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Essen und der Feuerwehr Essen.

Herausgegeben von:
Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt

Weitere Informationen sind auf www.essen.de/sirenen und auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Essen und der Feuerwehr Essen zu finden.
Die Borbecker Standorte der Sirenen gibt es hier.

 

Herausgegeben von:
Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt

Foto: ehemalige Stifterschule in Frintrop (RWS)

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