Zweiundvierzig!

0 03.05.2019

Ein paar Millionen Jahre Rechenzeit brauchte der Super-Computer in dem Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“, um den Protagonisten die Frage nach dem „Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ zu beantworten: „42“. Und 42 Parteien, von C wie CDU bis Volt, – okay der Name wirft neue Fragen auf, die auf die Schnelle nicht beantwortet werden können – bewerben sich bei uns um die Gunst der Wähler für die Europawahl.

42 Parteien: Die müssten doch in der Lage sein, die kleine Frage nach fast allem beantworten zu können, oder? 41 Parteien (ohne CSU, die kann man ja nur in Bayern wählen) stehen auf dem 94 Zentimeter langen NRW-Stimmzettel für die Europa-Wahl. Eine liebe Freundin hat Briefwahlunterlagen angefordert und war daraufhin einen Abend lang mit Lesen beschäftigt.

Ist doch schön, wenn alles in der Familie bleibt, dachte sie mit Blick auf die Familien-Partei Deutschlands. Zwei der zehn Kandidaten tragen nämlich den gleichen Nachnamen. Und – wie harmonisch – offenbar sind es Vater und Sohn. Die Partei „Ab jetzt, Demokratie durch Volksabstimmung“ geht auf Nummer sicher und wartet gleich mit Vater, Mutter und Kind auf. „Tierschutz hier“ (nicht zu verwechseln mit Tierschutzallianz) schickt u.a. ein Rentner-Paar aus Düsseldorf ins Rennen und (das passt nun wirklich gut) die Partei „Liebe“ setzt auf ein Paar, einen Berufskraftfahrer und eine Gesundheitspflegerin (früher: Krankenschwester) und auch dort gibt es bereits erwachsenen Nachwuchs: Die Dritte im Bunde ist zahnmedizinische Fachangestellte, wie man sich denken kann, mit Liebe.

Da soll mal einer sagen, für ihn sei nicht die richtige Partei dabei! Übrigens: Wer keine Lust hat, sich mit sämtlichen Thesen zu befassen, der kann den Wahl-O-Mat zur Europawahl befragen. Sie werden sich wundern!  Bis zur nächsten Woche! Ihre und Eure Monica

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