Jetzt bloß keine kalten Füße kriegen!

0 24.07.2019

Ist Monica jetzt ein Klimahysteriker, nur weil ihr partout kein Sommer einfallen will, in dem es um die 40 Grad warm war in ihrem heimischen Garten? Temperaturen so bis Ende 20 Grad wurden als hochsommerlich empfunden. Muttern kam dann kaum noch nach mit dem Kochen von Pfefferminztee, den wir alle gerne möglichst kalt getrunken haben.

Im Hochsommer war sogar der saure, selbstgemachte Apfelsaft aus dem Vorjahr gefragt, der schon so unappetitlich aussah in den Flaschen mit den Gummistopfen. Die Blendläden vor den Fenstern waren konsequent geschlossen. Kratzte das Thermometer die 30-Grad-Marke oder stieg sogar auf 31, 32 Grad, rief Muttern den Notstand aus und servierte kalten dicken Reis zum Mittag mit eingekochten Aprikosen. Das kam aber nur SEHR SELTEN vor. Zu selten, wie ich in der Rückschau meine, allerdings nur wegen des kühlen Mahls und nicht wegen der Temperaturen.

Ein lieber Leser – er stammt aus dem Harz – erzählte, wie wenig Wasser zurzeit in der großen Oker-Talsperre ist. Aus ihrem Speicher werden drei Großstädte in Norddeutschland mit Trinkwasser versorgt!

Liebe Freunde waren kürzlich in Frankreich an der Loire. Der Fluß hat ein breites Bett, aber tief ist er beileibe nicht. Vermutlich könnte man hindurchwaten. In recht kurzem Abstand stehen dort drei oder vier Atomkraftwerke, die aus dem Flüsschen ihr Kühlwasser schöpfen müssen. Als man vor über 50 Jahren dort das erste KKW baute, hatte man solche Höchsttemperaturen vermutlich nicht im Sinn. Und heute wurde das erste in Deutschland erstmal  vom Netz genommen. Jetzt aber bloß keine kalten Füsse kriegen! Strom für unsere Kühlschränke wird es ja wohl immer geben!

Spaß beiseite und ein Rätsel für Sie. Können Sie erraten, womit Monica die Hitze besser ertragen kann? Mein persönliches Rezept gegen die Auswirkungen des Klimawandels enthält folgende Zutaten: Wasser, Zucker, 23 Prozent Zitronensaft aus Zitronensaftkonzentrat, Glukose- Fruktose-Sirup, Emulgator: Mono- und Digylceride von Speisefettsäuren; Stabilisator: Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl, Carrageen, Natrium- Carboxymethycellulose; natürliches Aroma.

Das Produkt kann aber auch Spuren von HÜHNEREIERN, ERDNÜSSEN, SOJA, MILCH und SCHALENFRÜCHTEN enthalten. Nur Senf ist wohl tatsächlich nicht dabei. Na, was meinen Sie?

Doch im Ernst: Monica ist auf der Suche nach Möglichkeiten, die nicht viel kosten und das Klima in der Stadt dennoch verbessern und erträglicher machen. An einem Lebensmitteldiscounter in der Nähe von Bergeborbeck entdeckte ich zwei oder drei Baumbeete. Wie wäre es, liebe Leute vom Discounter, wenn man dort auch Bäume setzen würde?

Ich meine ja nur so! Alles Gute wünscht Monica

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