Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns an:
Sie möchten Ihren Beitrag veröffentlichen lassen? Dann nutzen Sie unser
Sie möchten das ehrenamtlich arbeitende Nachrichtenportal borbeck.de unterstützen?
Mit einer Spende für mehr Inhalt und das interaktive leserfreundliche Layout helfen Sie uns sehr, aktuell und zuverlässig zu berichten, Tag für Tag! Auf Wunsch ist eine Spendenquittung möglich.
0 17.08.2025
BORBECK. Ach, könnte man die Zeit zurückdrehen! Dann wünschten sich die Borbecker vermutlich unweigerlich die Waldschenke zurück. Das einst beliebteste Vergnügungslokal der Region verfügte über alles, was das Herz begehrt: Einen riesigen Festsaal, einen großen Biergarten und einen Kahnteich für manch' romantische Partie unter Bäumen. Dieser konnte im Winter als Eislaufbahn genutzt werden. Für Kinder gab es einen Spielplatz, einen Tennisplatz und einen Musikpavillon in dem sonntags Konzerte stattfanden.
Die Karte, die ein weiteres Mal aus dem Besitz von W. Küpper ist, wurde im August 1903 auf die Reise geschickt. Die Geschichte der Schenke reicht aber bis zu den Fürstäbtissinnen zurück. Sie verpachteten ein Stück von ihrem Grundbesizu an den Ökonom Deinghaus, der dort eine Raststätte in der damals noch bestehenden benachbarten Mühle betrieb. Erst als die Mühle um 1850 abgerissen wurde, baute die Familie Deinghaus die Raststätte zur modernen Gartenwirtschaft aus und modelte den Teich der Schlossmühle zu einem Gondelteich um.
Kommentare
Einen Kommentar schreiben