Was für ein Jammer!

2 05.07.2020

So sicher wirksam wie die Aufführung eines Regentanzes ist in unseren Breiten das zum Fensterledergreifen einer gewissen Monica. Dann öffnen sich die Schleusen des Himmels und der von der Natur lang ersehnte Regen setzt ein. Das hat mehrere Vorteile: 1. Fenster, die man bei Sonnenschein putzt, bekommen Streifen. Immer. 2. Sind erst mal die ersten Regentropfen gegen das Glas gepladdert, ärgert man sich nicht mehr über das ein oder andere Staubkörnchen, das man übersehen hat. Und 3. der Garten muss nicht gewässert werden.

Natürlich wäre es besser gewesen, Monica hätte eine Woche später zum Leder gegriffen. Dann hätten die Besucher des Festchens auf dem Alten Markt gestern und vorgestern bestimmt mehr Vergnügen gehabt. Was für ein Jammer!

Die Gastronomen und Schausteller, Imbissbetriebe alle, alle leiden unter der Corona-Krise. Schlimm, wirklich schlimm ist es auch für den kleinen Zirkus, der schon seit Wochen an der Frintroper Straße logiert und wegen Corona keine Aufführung machen kann. Aber die Tiere müssen weiter versorgt und gefüttert werden. Und auch die Artisten leben nicht von Luft und Liebe. Es ist übrigens ein sehr ungewohntes Bild, wenn man aus der Ferne die Kamele ihre Runden im Gehege drehen sieht!

So, nun wünsche ich Ihnen und Euch noch einen schönen Restsonntag und einen guten Wochenstart. Ihre und Eure Monica

P.S.: Ich weiß, diese Woche bin ich spät dran. Doch Monica hatte „Wuppertaler Festwochen“: Viele Verabredungen mit sehr vielen netten Leuten. Dabei fällt mir noch etwas ein: „Panhas am Schwenkmast“, den Ausspruch kennt man ja und seine Bedeutung auch. Aber warum heißt es „Schwenkmast“? Wofür braucht man einen Schwenkmast? Doch wohl nicht für Panhas! Fragen über Fragen.

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Kommentare

Kommentar von Rainer Seck |

Da hat man sich nie so richtig Gedanken drüber gemacht, woher der Begriff Schwenkmast (auch Klappmast) kommt.
Holger Vockert gibt da auch nur wenig mehr Aufklärung: https://ruhrkanal.news/holger-vockert-erklaert-panhas/
Würde mich auch sehr interessieren, wer da mehr weiß.

Übrigens für die Liebhaber von Panhas: Wie ich lernen musste, gibt es den wohl überwiegend wegen der Lagerfähigkeit (und weil es wohl kein typisches Sommergericht ist) in den kühleren Jahreszeiten. Nicht Jedermanns Sache, aber trotzdem lecker z.B. mit Himmel & Erde.

Kommentar von Bernhard |

ChatGPT sagt dazu: Der Begriff "Panhas am Schwenkmast" ist regional in Teilen Deutschlands bekannt und bezieht sich auf eine traditionelle Gerichtsweise, bei der Panhas (auch Pannfisch genannt) zubereitet wird. Der Name hat tatsächlich etwas mit einem Schwenkmast zu tun.

Ein Schwenkmast ist ein hölzerner oder metallener Balken, der über einem offenen Feuer befestigt ist. An diesem Mast kann man Töpfe und Pfannen aufhängen und über dem Feuer schwenken, um die Speisen gleichmäßig zu erhitzen oder zu braten. Diese Methode des Kochens war früher in vielen ländlichen Regionen üblich, da sie eine einfache Möglichkeit bot, Mahlzeiten zuzubereiten.

Der Name "Panhas am Schwenkmast" bezieht sich darauf, dass der Panhas auf diese Weise zubereitet wurde. Dabei wird eine Masse aus Haferflocken, Blutwurst oder Leberwurst, Zwiebeln und Gewürzen in einer Pfanne oder einem Topf über dem Feuer am Schwenkmast erhitzt und langsam gebraten. Der Schwenkmast ermöglicht es, die Pfanne oder den Topf kontinuierlich zu bewegen, um sicherzustellen, dass der Panhas gleichmäßig gegart wird und nicht anbrennt.

Es handelt sich also um eine traditionelle Art und Weise, den Panhas zu kochen, die auf die Verwendung eines Schwenkmasts zurückgeht. Der Begriff ist jedoch regional begrenzt und kann in verschiedenen Teilen Deutschlands unterschiedliche Variationen und Namen haben.

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